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Kein Bild der Zukunft: Darren Cahill (l.) wird definitiv nicht Roger Federers neuer Coach. (EQ/Fotomontage)
Roger Federer testet derzeit Andre Agassis Ex-Coach Darren Cahill. Federers Manager Tony Godsick erzählt BLICK exklusiv die Details.
In Dubai trat ein, worüber jahrelang immer wieder spekuliert wurde: Federer arbeitet mit Cahill. Der Schweizer, der zuletzt ein Timeout nahm um seinen Rücken zu schonen, testet im Wüstenstaat mit dem Erfolgscoach.
Federers IMG-Manager Tony Godsick bestätigt gegenüber BLICK: «Ja, die beiden haben sich in Dubai getroffen und ein paar Bälle zusammen gespielt.» Genauer: «Es ist ein Test für beide. Man kann noch nicht sagen, ob daraus etwas Langfristiges wird. Sie arbeiten jetzt mal zusammen und schauen, wie das funktioniert.»
Der amerikanische Manager widerspricht auch der verbreiteten Meinung, Cahill sei nicht Federers erste Wahl: «Die beiden haben schon seit langer Zeit einen grossen Respekt voreinander. Es wurde immer mal wieder diskutiert. Jetzt, wo Roger wegen seines Rückens sowieso eine Pause machen musste, war das Timing perfekt für einen Test. Darum hat sich Roger bei ihm gemeldet und ihn eingeflogen.»
Heisst das auch, dass Federers derzeitiger Begleiter Severin Lüthi in Zukunft keine Rolle mehr spielt? «Nein! Wie gesagt, das mit Darren ist vorläufig eine Idee. Wenn es klappt, wird Severin weiterhin zum Team gehören. Da besteht gar keine Frage.»
Der 43-jährige Cahill hat auf der Tour einen exzellenten Ruf.
Unter seiner Ägide wurde Lleyton Hewitt der jüngste Spieler, der das Jahr als Nummer 1 beendete (20 Jahre und 8 Monate). Und während seiner Zeit mit Andre Agassi holte sich der Amerikaner die Top-Position zurück – mit über 33 Jahren als ältester Spieler der Geschichte. Zuletzt arbeitete Cahill zusammen mit Agassis ehemaligem Fitness-Guru Gil Reyes in Las Vegas und brachte den Spanier Fernando Verdasco in Form. Das Resultat konnte sich sehen lassen. Verdasco kam bei den Australian Open in die Halbfinals und spielte dabei atemberaubendes Tennis.
Klappt die Liaison, wäre Cahill bereits der dritte australische Federer-Trainer. Der bei einem Autounfall im Jahr 2002 tragisch ums Leben gekommene Peter Carter führte Federer in Jugendjahren an die Spitze, mit Tony Roche hatte der Schweizer eine sehr erfolgreiche Phase und gewann sechs von mittlerweile 13 Majors.