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Roger Federer steht in den Viertelfinals, ist aber immer noch ratlos. (Keystone)
Roger Federer besiegte Fernando Gonzalez in 1:50 Stunden 6:3, 5:7, 6:2. Federer hatte sich von dieser Partie verlässliche Aufschlüsse über seinen Formstand erwartet.
Auch nach drei Einzeln in Indian Wells weiss er aber nicht so richtig, wo er im Vergleich mit den stärksten Widersachern steht. Denn die Partie gegen Gonzalez verlief über weite Strecken zerfahren. Der Chilene machte Federer die Aufgabe in den Sätzen 1 und 3 weniger schwer als auch schon. Im ersten Satz hämmerte Gonzalez ohne Sicherheitsmarge drauflos. Das einzige Break (zum 3:1 für Federer) vollendete Gonzalez mit einem Doppelfehler.
Gonzalez kleiner Ausraster
Nur im zweiten Satz verlief die Partie ausgeglichener, aber weiterhin blieben lange Ballwechsel selten. Gonzalez liess bei 1:1 im zweiten Satz Dampf ab, als er in vier Akten einen Schläger zertrümmerte (und dafür verwarnt wurde). Mit dem neuem Racket lief es für Gonzalez aber besser: Er brachte seine Aufschlagspiele durch und realisierte schliesslich zum 7:5 mit einem Break den Satzgewinn.
Im dritten Satz erwischte aber wieder Federer den besseren Start. Dem Schweizer gelangen Breaks zum 2:1 und 5:2; bei eigenem Aufschlag geriet er nicht mehr in Bedrängnis.
Nun wartet Verdasco
Im Viertelfinal gegen Fernando Verdasco sind längere Ballwechsel zu erwarten. Der Spanier spielt wie Federer erstmals seit dem Australian Open (Halbfinal) wieder. Eine Knöchelverletzung, die er sich in Australien zugezogen hatte, zwang Verdasco zur Pause. (Si/sme)