Anlässlich des 31. Geburtstages von Tennis-König Federer blicken seine einstigen Weggefährten auf den jungen Roger zurück. Keiner von den (Ex-)Profis hätte dem Schweizer eine solche Karriere zugetraut.
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Federer im Januar 1999 in Miami mit blondierten Haaren.
(Eddy Risch)Auch wenn in London «nur» die Silbermedaille herausschaute, steht Roger Federer auf dem Tennis-Olymp. Mit 17 Grand-Slam-Titeln und etlichen Rekorden gilt er gemeinhin als bester Spieler aller Zeiten. Dabei hätten ihm dies seine ehemaligen Trainings-Partner zu Beginn seiner Tennis-Laufbahn nicht zugetraut.
Das Tennis-Portal tennis.com hat einige von Federers Ex-Kollegen befragt. Insgesamt hat der Baselbieter 199 Doppel-Matches mit 27 verschiedenen Partnern und Partnerinnen bestritten.
«Ehrlich gesagt hätte ich damals nicht im Traum voraussehen können, dass Roger ein Superstar und eine Tennis-Legende werden würde», sagt Max Myrni, frischgebackener Olympiasieger im Mixed. Er habe zwar schon einige gute Schläge draufgehabt, aber auch viele Mängel. Dennoch gerät der 35-jährige Weissrusse ins Schwärmen: «Mit ihm zu spielen, war ein absoluter Genuss. Er begann uns, seinen Kollegen, die verschiedenen Dimensionen aufzuzeigen, wie man Tennis spielen kann.»
«Die Rückhand konnte er nur mit Slice spielen», schildert der Südafrikaner Wayne Ferreira (40).
Die ehemalige Weltnummer 1 Jonas Björkman konstatiert: «Man konnte sehen, wie gut sein Spiel war, aber mental war er zu jener Zeit ziemlich schwach.» Innerhalb eines Jahres habe Federer dann eine extreme Entwicklung gemacht. «Als 19-Jähriger war er dann so reif und unglaublich talentiert, dass man wusste, er würde ein phänomenaler Spieler.»
Als Federer im Alter von 17 Jahren ein Junioren-Turnier gewann, stellte sein unterlegener Gegner Guillermo Coria (30) fest: «Das ist der beste Aufschlag, den ich je bei den Junioren gesehen habe.» Federer feierte das Jahresende 1998, das er auf Platz eins der Junioren-Wertung Ende abschloss, indem er seine Haare blond färbte.
Dass Roger «die Nummer 1 und der beste aller Zeiten» werden würde, hätte damals auch der Schweizer Ex-Profi Michel Kratochvil (33) nicht gedacht. Den Grund für Federers Erfolg macht der Berner an folgenden Faktoren fest: «Es war ganz viel harte Arbeit und er hat unglaubliches Talent. Seine genetische Postur, die Art, wie er eine Vielfalt von Schlägen spielt, wie er sich bewegt, wie er antizipiert – das alles macht ihn so speziell.» Das Bemerkenswerteste an Federers Werdegang sei, dass er auch heute noch «immer so glücklich ist und es so liebt», wenn er wieder einmal Wimbledon gewinne, resümiert Björkman. (ds)
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Novak Djokovic | SRB | 12310 |
| 2 | Andy Murray | GBR | 8670 |
| 3 | Roger Federer | SUI | 8000 |
| 4 | Rafael Nadal | ESP | 6895 |
| 5 | David Ferrer | ESP | 6740 |
| 6 | Tomas Berdych | CZE | 4700 |
| 7 | Juan Martin Del Potro | ARG | 4320 |
| 8 | Jo-Wilfried Tsonga | FRA | 3795 |
| 9 | Richard Gasquet | FRA | 3090 |
| 10 | Janko Tipsarevic | SRB | 2640 |
| 11 | Stanislas Wawrinka | SUI | 2630 |
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Serena Williams | USA | 11620 |
| 2 | Maria Sharapova | RUS | 10015 |
| 3 | Victoria Azarenka | BLR | 9005 |
| 4 | Agnieszka Radwanska | POL | 6475 |
| 5 | Sara Errani | ITA | 5835 |
| 6 | Na Li | CHN | 5335 |
| 7 | Petra Kvitova | CZE | 5175 |
| 8 | Angelique Kerber | GER | 5135 |
| 9 | Samantha Stosur | AUS | 3645 |
| 10 | Caroline Wozniacki | DEN | 3625 |
| 45 | Romina Oprandi | SUI | 1320 |
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