Roger Federer verliert im Halbfinal von Rom gegen Novak Djokovic mit 2:6, 6:7 (4:7) und muss nun auf Schützenhilfe von Djokovic hoffen.
Über acht Monate hat die Tenniswelt auf ein Duell zwischen Roger Federer und Novak Djokovic warten müssen. Seit dem elektrisierenden Fünfsatzepos im Halbfinal der US Open, als Federer nach zwei vergebenen Matchbällen doch noch als Verlierer vom Platz musste.
Doch statt der grossen Revanche folgt eine Machtdemonstration des Serben. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hat er den ersten Satz mit 6:2 gewonnen. Zwei Breaks zum 3:1 und 5:2 ebnen dem Titelverteidiger den Weg im ersten Umgang.
Federer hingegen wird von seinem Aufschlag, sonst ein Paradeschlag, arg im Stich gelassen. Nur etwas mehr als jeder Dritte Service landet beim ersten Versuch im Feld. Gegen den herausragenden Returnspieler Novak Djokovic deutlich zu wenig.
Zwar kann Federer die Quote erster Aufschläge im zweiten Satz etwas steigern, aber auch so kommt er nicht in Tuchfühlung mit dem Serben, der im Madrid-Viertelfinal überraschend an Landsmann Tipsarevic gescheitert war.
Beim dritten Breakball im zweiten Satz landet eine Federer-Vorhand im Aus, Djokovic geht mit 4:3 in Führung. Beim Stand von 5:4 serviert der Serbe zum Einzug in den Final. Und plötzlich kommt Federer doch noch zu seinem ersten Breakball und nutzt diesen prompt, das Tiebreak muss entscheiden.
Dort genügen Novak Djokovic zwei Minibreaks. Er verwandelt seinen zweiten Matchball zum 6:2, 7:6 (7:4)-Sieg und zum Einzug in den Final. Der 30-jährige Schweizer muss damit weiter auf seinen ersten Turniersieg in Rom warten.
Im Endspiel trifft Titelverteidiger Djokovic auf den 5-fachen Champion und Sandkönig Rafael Nadal. Gewinnt der Spanier das Turnier, verdrängt er Federer in der Weltrangliste eine Woche vor den French Open wieder auf den dritten Platz.
Seit sieben Monaten dominiert Roger Federer das Männer-Tennis fast nach belieben. Sieben Titel, die Rückkehr auf den zweiten Platz der Weltrangliste und sogar der Thron ist wieder in Reichweite.
Jetzt kommt es zum ersten Aufeinandertreffen mit Novak Djokovic seit dem bitteren Aus im US-Open-Halbfinal 2011, als der Baselbieter zwei Matchbälle ungenutzt liess und doch noch verlor.
Im Head-to-Head führt Federer mit 14:10, auch wenn er im Vorjahr nur eines von fünf Duellen für sich entscheiden konnte. Es war jedoch der denkwürdige Sieg im Halbfinal der French Open, als der Schweizer dem Serben die erste Niederlage nach 43 (!) Siegen in Serie zufügte.
Für Federer geht es auch um den zweiten Platz in der Weltrangliste. Gewinnt Rafael Nadal das Turnier, könnte er bereits im Halbfinal auf den Spanier oder Djokovic treffen.
Und noch einen Makel könnte der Baselbieter in der italienischen Hauptstadt auswetzen. In der ewigen Stadt stand er 2003 und 2006 jeweils im Final, gewinnen konnte er das Turnier aber noch nicht. (sh)
| Ende |
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Insgesamt verdient erreicht Novak Djokovic hier das Finale, besonders im ersten Satz produzierte Roger Federer zu viele Fehler, wie dann auch wieder im Tie-Break, 42:20 lautet die Fehlerbilanz. |
| 6:2, 7:6 |
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Federer schlägt den letzten Ball ins Aus, das Match ist nach 99 Minuten entschieden. |
| 6:2, 6:6 |
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Langer Ballwechsel, Federer dann ins Netz, gleich ein Minibreak zum Start. Auch die nächsten Punkte gehen an den Serben, nun doch wieder zu viele Fehler von Federer. Zwei gute Punkte dann aber, der Schweizer bleibt dran. Klasse Vorhand von Djokovic, bei 4:2 werden die Seiten gewechselt. Wieder ein langer Ballwechsel, Federer dann aber ins Netz. Seine beiden Aufschläge bringt er durch, aber nun ist Djokovic dran. Exakt passende Vorhand, das bringt zwei Matchbälle. |
| 6:2, 6:6 |
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Return ins Aus, damit erleben wir einen Tie-Break. Die Bilanz zwischen den beiden spricht mit 6:5 knapp für Federer. |
| 6:2, 5:6 |
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Somit steht nun auf einmal Djokovic unter Druck, muss sein Service durchbringen. Federer aber mit deutlichem Rückenwind nun. Dann einmal wieder ein Fehler, die hatten zuletzt deutlich nachgelassen, Gleichstand. |
| 6:2, 5:6 |
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Mit dem fünften Ass beendet Federer das Spiel. |
| 6:2, 5:5 |
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Den Schwung nimmt er nun erst einmal mit. Djokovic ins Netz, drei Spielbälle für Federer. |
| 6:2, 5:5 |
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Noch einmal hinter die Grundlinie, damit ist Federer wieder im Geschäft. |
| 6:2, 5:4 |
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Nun jedoch kann der Serbe das Match beenden, noch hatte Federer keine Breakchance in dieser Partie. Und dabei scheint es auch zu bleiben, zwei Punkte fehlen noch. Zunächst aber schlägt Djokovic ins Netz, dann plötzlich der Gleichstand. Wird es doch noch eng? Ganz knapp ins Aus von Federer, damit haben wir den ersten Matchball. Den wehrt Federer mit einer perfekt gesetzten Vorhand ab. Dann zu lang von Djokovic, doch die erste Breakmöglichkeit für Federer. |
| 6:2, 5:4 |
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Zu kurzer Stopp von Djokovic, mit einem Lob holt sich Federer das Spiel. |
| 6:2, 5:3 |
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Damit schlägt Federer nun gegen den Matchverlust auf. Er startet mit einem Fehler, dreht dann aber den Spieß um. Gute Aufschläge, schlechte Returns, das ergibt zwei Spielbälle. |
| 6:2, 5:3 |
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Ohne Punktverlust holt sich Djokovic das Spiel. |
| 6:2, 4:3 |
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Tja, das wird nun natürlich hart für Federer, dafür spielt Djokovic insgesamt zu konstant. Das macht sich auch hier wieder deutlich, er liegt vorne. Klare Vorhand, die bringt drei Spielbälle. |
| 6:2, 4:3 |
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Aber dann wieder zu ungenau gespielt, das ist das Break für Djokovic. |
| 6:2, 3:3 |
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Genau auf die Linie gespielt, unerreichbar für Federer. Danach ein zu langer Ball des Schweizers, damit zwei Breakmöglichkeiten für den Gegner. Die erste schön abgewehrt. |
| 6:2, 3:3 |
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Der bereits 32. Fehler von Federer beendet dieses Spiel. |
| 6:2, 2:3 |
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Nun vielleicht die Chance für den Schweizer, am Netz erschmettert er sich die Führung. Aber Djokovic lässt sich nicht aus der Ruhe bringen, zumal Federer immer wieder Fehler einstreut. |
| 6:2, 2:3 |
|
Djokovic ins Aus, zu Null holt sich Federer das Spiel. |
| 6:2, 2:2 |
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Aber auch Federer nun zunächst mit schnellen Punkten. Drei Spielbälle für den Schweizer. |
| 6:2, 2:2 |
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Federer mit dem Return ins Netz, Djokovic hat die klareren Aufschlagspiele. |
| 6:2, 1:2 |
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Djokoviv nun mit seinem ersten Doppelfehler. Aber das beeindruckt ihn nicht weiter, dazu noch ungenaue Schläge von Federer, zwei Spielbälle. |
| 6:2, 1:2 |
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Der letzte Ball von Djokovic landet im Netz, aber das war ein schwer erarbeiteter Spielgewinn für Federer. |
| 6:2, 1:1 |
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Satte Vorhand von Djokovic, er ist schon wieder im Vorteil. Aber Federer ist erfolgreich am Netz, Gleichstand. Das zweite Ass von Federer kommt zum richtigen Zeitpunkt. Aber Djokovic bleibt hartnäckig, Einstand. Das dritte Ass bringt den Vorteil. |
| 6:2, 1:1 |
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Sicher gespielt für Djokovic, er gleicht mit dem ersten Ass aus. |
| 6:2, 0:1 |
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Noch lange kein hochklassiges Match, so wie es die Konstellation versprochen hatte. Dafür überwiegen die Fehler zu sehr die Gewinnschläge. Vor allem eben bei Federer, ganz weit ins Aus, zwei Spielbälle für Djokovic. |
| 6:2, 0:1 |
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Federer windet sich da noch heraus, holt das erste Spiel. |
| 6:2, 0:0 |
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Zu viele Fehler und zu schwacher erster Aufschlag, das sind die Hauptgründe für Federer, da muss er zulegen. Der Schweizer eröffnet den zweiten Durchgang. Aber an der Spielweise ändert sich noch nicht viel, damit schon wieder die Breakchance für Djokovic, die der Serbe jedoch vergibt. |
| 6:2 |
|
Aber dann geht es schnell, nach nur 35 Minuten hat Djokovic den ersten Satz auf dem Konto. |
| 5:2 |
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So kann er nun den Satz bei eigenem Aufschlag beenden. Und das scheint zu klappen, Djokovic hat die besseren Schläge und damit auch drei Satzbälle. Aber zwei muss er weggeben, ins Aus und ins Netz. Den dritten wehrt Federer longline ab, Einstand. |
| 5:2 |
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Das nächste Break ist da, Djokovic ist auf Kurs. |
| 4:2 |
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Schon der 13. leichte Fehler von Federer, das muss er dringend abstellen. Dazu noch gute Schläge von Djokovic, der vorne liegt. Aber dann zu lang vom Serben, Gleichstand. Der Schiedsrichter kommt zum Kontrollieren, aber der Ball ist draußen von Federer. wieder die Breakmöglichkeit. Gut gekontert, auch weil einmal der erste Aufschlag kommt. Eine satte Vorhand bringt die nächste Chance für Djokovic. |
| 4:2 |
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Gut gespielte Rückhand, ohne Punktverlust geht das Spiel an Djokovic. |
| 3:2 |
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Federer mit zu vielen Fehlern, damit kommt Djokovic leicht zu drei Spielbällen. |
| 3:2 |
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Ein guter Return noch von Djokovic, aber dann ist das Spiel für Federer da. |
| 3:1 |
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Bei beiden Spielern kommt der erste Aufschlag recht selten. Aber Federer macht dennoch seine Punkte, hat drei Spielbälle. |
| 3:1 |
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Servicewinner zum Spielgewinn, Djokovic bestätigt das Break. |
| 2:1 |
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Missglückter Stoppversuch von Federer, Djokovic ist schnell auf den Beinen. Dann jedoch eine gut gesetzte Vorhand des Schweizers, er liegt vorn. Aber dann die Fehler, der Return ins Netz, Spielball. |
| 2:1 |
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Federer spielt ins Aus, muss seinen Aufschlag abgeben. |
| 1:1 |
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Schon der sechste Vorhandfehler von Federer, er liegt zurück. Und dann die gelungene Rückhand longline von Djokovic, damit zwei Breakmöglichkeiten. |
| 1:1 |
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Etwas Mühe, aber dann hat Djokovic das Spiel in der Tasche. |
| 0:1 |
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Federer ins Netz, Djokovic zunächst mit sicherem Service. Aber Federer kommt, schöne Vorhand zum Gleichstand. Da ist das Feld frei, aber Federer spielt ins Aus, Spielball statt Breakchance. Den setzt Djokovic aber daneben. |
| 0:1 |
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Insgesamt ein guter Start des Schweizers. |
| 0:0 |
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Los gehts, Federer hat den ersten Aufschlag. Aber er beginnt mit Schwierigkeiten, liegt zurück. Dann jedoch klare Schläge, zwei Spielbälle. |
| vor Beginn |
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Die Spieler sind auf dem Court und schlagen sich ein. |
| vor Beginn |
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Bereits 24 Mal standen sich beide Akteure gegenüber, die letzten 20 Matches fanden stets in Halbfinale oder Finale statt. Die Bilanz spricht mit 14:10 für Federer, vier der vergangenen fünf Duelle gingen allerdings an Djokovic, letztmals im Halbfinale der US Open 2011. Zuletzt konnte sich Federer im gleichen Jahr bei den French Open auf Sand gegen den Serben durchsetzen. |
| vor Beginn |
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In diesem Jahr hat Novak Djokovic die Australian Open und das Masters-Turnier in Miami gewonnen, stand zudem in Monte Carlo im Finale. Roger Federer hat bereits vier Titel in dieser Saison errungen, siegte in Rotterdam, Dubai, Indian Wells und zuletzt in Madrid. Dieser Erfolg in der spanischen Hauptstadt hat ihn wieder auf den zweiten Platz der Rangliste klettern lassen. |
| vor Beginn |
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Ein Finalteilnehmer steht bereits fest, Rafael Nadal wartet auf seinen Gegner. Und der wird zwischen den beiden aktuell führenden Spielern der Weltrangliste ermittelt. |
| vor Beginn |
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Herzlich willkommen zum zweiten Halbfinale des Masters-Turniers in Rom zwischen Novak Djokovic und Roger Federer. |
| Platz | Name | Land | Punkte |
|---|---|---|---|
| 1 | Novak Djokovic | SRB | 11830 |
| 2 | Andy Murray | GBR | 8560 |
| 3 | Roger Federer | SUI | 7740 |
| 4 | David Ferrer | ESP | 7220 |
| 5 | Rafael Nadal | ESP | 6895 |
| 6 | Tomas Berdych | CZE | 4515 |
| 7 | Jo-Wilfried Tsonga | FRA | 4155 |
| 8 | Juan Martin Del Potro | ARG | 3960 |
| 9 | Richard Gasquet | FRA | 3135 |
| 10 | Stanislas Wawrinka | SUI | 2810 |
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