Spass für einen guten Zweck Federer und Sampras besiegen Nadal und Agassi

  • Publiziert: 13.03.2010, Aktualisiert: 19.01.2012

Federer spielt gemeinsam mit Ex-Star Pete Sampras ein Wohltätigkeits-Doppel für die Erdbeben-Opfer von Haiti gegen Nadal und seinen Partner Andre Agassi. Das Resultat ist dabei Nebensache.

Roger Federer hat seine Lungeninfektion ausgeheilt. Dieses Wochenende spielt er beim Masters-Turnier in Indian Wells (USA) erstmals seit seinem Australian-Open-Triumph im Januar wieder auf der ATP-Tour. Nach einem Freilos trifft Federer in der 2. Runde auf den Rumänen Victor Hanescu (ATP 43), der Juan Ignacio Chela aus Argentinien ausschaltete. Der Baselbieter führt im Head-to-Head 4:0.

In Indian Wells konnte die Schweizer Welt-Nummer eins in seiner Karriere schon drei Mal den Turniersieg erringen (2004, 2005, 2006).

Aufgewärmt hat sich Roger bereits. Bestens gelaunt duellierte sich Federer in der Nacht auf Samstag mit seinem ärgsten Konkurrenten Rafael Nadal – aber ohne Druck. Denn Federer spielte gemeinsam mit Pete Sampras für die Erdbeben-Opfer von Haiti gegen Nadal und seinen Partner Andre Agassi ein Benefiz-Doppel.

Das Duo Federer/Sampras gewann das von viel Spass und zahlreichen Showeinlagen geprägte Match 8:6 – doch das interessierte niemanden.

Auch die weiblichen (Ex)-Stars Martina Navratilova und Justine Henin traten gegen Lindsay Davenport und Steffi Graf an. Der «Hit for Haiti» spielte über eine Million Dollar ein. (ds)

Indian Wells - Auch Schnyder out

Nach Marco Chiudinelli, Timea Bacsinszky und Stefanie Voegele ist beim hochdotierten Hartplatz-Turnier in Indian Wells auch Patty Schnyder früh gescheitert. Die Baselbieterin verlor in der 2. Runde gegen die als Nummer 16 gesetzte Russin Nadia Petrowa 3:6, 7:5, 4:6.

Schnyder musste sich in der umkämpften Partie nach etwas mehr als zwei Stunden Spielzeit knapp geschlagen geben. Im 15. Duell mit der Moskowiterin zog sie zum siebten Mal den Kürzeren.

Im Vergleich zu den mässigen Auftritten im Fedcup und zum letzten Turnier in Dubai, wo die in der Weltrangliste an Position 48 zurückgefallene Schnyder in der Startrunde klar gegen die rumänische Aussenseiterin Alexandra Dulgheru ausgeschieden war, konnte sich die 31-jährige Schweizerin immerhin steigern. (Si)

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