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Die unglaubliche Drogen-Beichte von Andre Agassi beschäftigt auch Roger Federer. In Kilchberg, an einer Medienkonferenz seines neuen Sponsors, nimmt die Weltnummer 1 am Donnerstagvormittag Stellung.
Agassis Drogenkonsum-Meldung ist auch für Federer «ein Schock» gewesen: «Ich bin enttäuscht, dass so etwas passiert ist. Ich hoffe, das Outing hat Agassi gut getan.» Das sei besser, als alles für sich zu behalten.
Roger nimmt Agassi aber auch in Schutz. Er habe in seiner Karriere Unglaubliches geleistet, als Spieler und auch als Mensch. «Mit seiner Foundation hat er über 100 Millionen Dollar generiert. Das steht im Vordergrund», sagt Federer.
Die Tennisspieler werden laut Federer rigoros auf Doping getestet – zwanzig bis dreissig Mal im Jahr. Für spontane Tests müssen die Tennis-Spieler täglich eine Stunde zur Verfügung stehen. «In Zukunft soll so etwas nicht mehr passieren. Der Sport soll gesund bleiben», sagt Federer. (nw)