Ausdrucken Weiterleiten
 

Federer über Agassi: Federer über Agassi: «Ich bin schockiert»

KILCHBERG - Das Drogengeständnis von Andre Agassi erschüttert die Tenniswelt. Jetzt äussert sich Roger Federer.

Aktualisiert um 11:21 | 30.10.2009


Die unglaubliche Drogen-Beichte von Andre Agassi beschäftigt auch Roger Federer. In Kilchberg, an einer Medienkonferenz seines neuen Sponsors, nimmt die Weltnummer 1 am Donnerstagvormittag Stellung.

Agassis Drogenkonsum-Meldung ist auch für Federer «ein Schock» gewesen: «Ich bin enttäuscht, dass so etwas passiert ist. Ich hoffe, das Outing hat Agassi gut getan.» Das sei besser, als alles für sich zu behalten.

Roger nimmt Agassi aber auch in Schutz. Er habe in seiner Karriere Unglaubliches geleistet, als Spieler und auch als Mensch. «Mit seiner Foundation hat er über 100 Millionen Dollar generiert. Das steht im Vordergrund», sagt Federer.

Die Tennisspieler werden laut Federer rigoros auf Doping getestet – zwanzig bis dreissig Mal im Jahr. Für spontane Tests müssen die Tennis-Spieler täglich eine Stunde zur Verfügung stehen. «In Zukunft soll so etwas nicht mehr passieren. Der Sport soll gesund bleiben», sagt Federer. (nw)
Roger Federer am Donnerstag in Kilchberg. (Keystone)
Schokolade ist die grosse Lust von Federer seit Kindestagen. (Keystone)
Applaus von den Maîtres Chocolatiers. (Keystone)
Lindt & Sprüngli-CEO Ernst Tanner mit seinem prominentem Aushängeschild. (Reuters)
Der Superstar im Fokus der Medien. (Keystone)
Andre Agassi bei den US Open 1997, in dem Jahr also, als er Crystal Meth konsumiert hat. (Keystone)
In seiner Autobiographie enthüllt er dieses dunkle Kapitel seiner Karriere. (Keystone)
Agassi mit Ex-Ehefrau Brooke Shields. Auch über die Ehe mit ihr plaudert er in seinem Buch. (Keystone)
Mittlerweile ist Andre Agassi mit Ex-Tennis-Queen Steffi Graf liiert. (Keystone)
Agassi in seinen frühen Jahren als Tennis-Profi, mit wallender Mähne. (Keystone)
Andre Agassis Biographie «Open» erscheint am 9. November.
Das sagen Blick.ch-Leser
Marcel Käser, St.Gallien - 16:24 | 29.10.2009
» Herr Müller, si sind de Knüller! Droge im Sport isch des Sportes Mord!
Z. A., Baden - 16:19 | 29.10.2009
» Aha, der Herr Federer ist geschockt.
chris müller, zürich - 15:56 | 29.10.2009
» also rogers kommmmentar er sei geschockt...wie kann ein man von welt wie roger so was schockieren? so ne seich! ich meine agassi ist/war ein super typ, immer respektvoll und emotional. jeder von uns hat doch irgenwie mal durchgedreht oder flüchtete vor was............ und beim tennis haben ihm die drogen ganz sicher NIE geholfen! SUPER andre, dass dus geschrieben hast und dazu stehst! bleib so sensibel etc.....! ab einigen moralaposteln muss ich fast kotzen:)
Roger Frey, Gelterkinden - 14:32 | 29.10.2009
» Hab ihr die gestrige Disqusionsrunde gehört, wo Cuche gesagt hat das bei einer Krankheit nur die Mittel nützen die au der Dopingliste stehen? Also es ist doch klar, das kein normaler Mensch dies Strapazen durchstehen kann ohne "Hilfsmittel" egal ob es M.S in der formel 1 war oder B.B im Tennis oder was weis ich welche Sportler. Fragt mal einen Medikamentenverkäufer wo all das Epo verschwindet, nur ca. 20er Jahresproduktion wird gegen Krankheiten gebraucht, der Rest verschwindet irgendwo
Philipp Burri, Gunzgen - 13:51 | 29.10.2009
» @Beeler: Das hat Roger ja zum Glück mit seiner Spielweise nicht nötig. Doping würde hier verhältnismässig wenig bringen zumindest Verglichen mit Spielern, die ihre Siege mehrheitlich über körperlichen Einsatz erzielen... Na*hust*al und so
Marktplatz