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Federer startet an den Australian Open mit einem Dreisatzsieg (6:1, 7:6, 7:5) gegen den Italiener Andreas Seppi. Doch das Verdikt fällt nicht so klar aus, wie es das Resultat glauben lässt. «Ich habe im Vorfeld gewusst, dass es ein hartes Spiel werden wird. Ich bin zufrieden», sagte Federer.
Nach dem problemlosen 6:1 im ersten Satz war besonders der Aufschlag von Roger (seine Service-Quote lag bei 42 Prozent) und das Timing im zweiten Satz schwach.
Und auch die Vorhand von Roger war nicht wie gewohnt stark, Seppi (ATP 35) war mindestens ebenbürtig. Der Italiener konnte Druck ausüben und es stellten sich bei Federer Fehler ein.
Der dritte Satz war ausgeglichen, Federer konnte seine vielen Break-Chancen nicht nutzen. Doch Seppis Nerven lagen blank. Insgesamt vergab der Italiener zehn Break-Chancen, am Ende brachte ein Doppelfehler den 24-Jährigen auf die Verliererstrasse.
Die Weltnummer 2 verwertete Matchball Nummer 4 zum Sieg. 2:21 Stunden hat die Erstrundenpartie gedauert.
Das war ein hartes Stück Arbeit, kein lockeres «Ciao Seppi». Seppi war als bester ungesetzter Spieler des Tableaus eine unerwartet harte Nuss. (raf)