Federer schlägt zurück: «Boris Becker hat wirklich keine Ahnung»

Boris Becker lästert über Federers «falsche Freundlichkeit». Jetzt sagt King Roger, was er vom deutschen Ex-Tennis-Star hält.

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Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 16950
2 Andy Murray GBR 8915
3 Roger Federer SUI 6425
4 Rafael Nadal ESP 5335
5 Stan Wawrinka SUI 5035
6 Kei Nishikori JPN 4155
7 Milos Raonic CAN 3175
8 Dominic Thiem AUT 3175
9 Tomas Berdych CZE 2950
10 Richard Gasquet FRA 2905

Tennis

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Es sind harte Worte, wie man sie nur selten aus dem höflichen Tennis-Zirkus hört.

Boris Becker wirft Roger Federer letzte Woche Scheinheiligkeit vor: «Er kann gar nicht so nett sein.» Der Schweizer würde seine wahren Gefühle verstecken. Becker glaubt auch zu wissen: «Es ist zum Beispiel ein offenes Geheimnis, dass Roger sich mit Djokovic nicht gut versteht.»

Ein Vorwurf, den Federer so nicht stehen lassen möchte. In der «Berner Zeitung» schlägt er zurück: «Becker hat wirklich keine Ahnung. Eigentlich müsste er mich gut genug kennen, um zu wissen, dass ich ein entspannter Typ bin.»

Dem deutschen Ex-Tennis-Star empfiehlt Federer, etwas vorsichtiger mit seinen Aussagen in der Öffentlichkeit zu sein: «Es ist immer gefährlich, wenn du viel redest. Manchmal sagst du Dinge, die du nicht sagen solltest.» Und: «Selbstverständlich habe ich nicht gern gehört, was Becker erzählt hat – immerhin war er mal mein Idol.»

Auch Streit mit Djokovic gäbe es nicht: «Es ist bekannt, dass ich anfänglich mit Novaks Art auf dem Platz Mühe hatte, doch heute verhält er sich wunderbar und äusserst fair.» (F.S.)

Publiziert am 17.06.2015 | Aktualisiert am 17.06.2015
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53 Kommentare
  • werner  bundi aus Chur
    18.06.2015
    Werner Bundi Chur
    Becker war zu seiner Zeit ein überragender Tennisspieler. Leider ist er mit seinem Privatleben nicht so recht in Gang gekommen. Als seine Hauptsponsoren sich zurück zogen war sein Leben weder Strukturiert noch war er als Privatmann vorbereitet in der Welt zu stehen. Schade. Seinen "guten" Ruf sollte er nicht mit so alberne Sprüchen über Roger Federer noch weiter strapazieren. Wer auf der Welt kann als Tennis Begeisterter etwas negatives über Federer sagen?
  • Ulrich  Krings aus Zürich
    17.06.2015
    Becker kann man mögen muss man aber nicht.
    Federer kann man -zumindest als Outsider- nur schwer unsympathisch finden. Aber der Grundtenor von Becker stimme ich voll zu: Damals war nicht nur das Tennis interessanter, sondern auch die Spielertypen: Unvergessen Becker vs. McEnroe. Unterhaltung pur. Dagegen sind heute viele Spieler so diplomatisch versiert, dass sie aus dem Stehgreif vor der UN eine Rede halten könnten zur Weltbefriedung.
    • Claude  Tenreb 17.06.2015
      Um was gehts Ihnen genau?! Wenn Sie reine Unterhaltung suchen, dann können Sie ins Kino oder Theater oder Trash-TV schauen. Ich schaue in 1. Linie Roger Federer, Djokovic & Co. wegen dem Tennisspiel!
  • Rolf  Kyburz , via Facebook 17.06.2015
    Beckers einziges Problem, er steht nicht mehr im Mittelpunkt. Seine Kommentare interessieren niemanden mehr.
  • Simon  Sieber 17.06.2015
    Beide Nationalitäten haben somit ihren Repräsentanten und diese werden dem Klischee mehr als nur gerecht.
  • Stewie  Griffin aus Bern
    17.06.2015
    Meine Güte, was Boris sagen wollte ist, dass Tennis nicht mehr so ist wie früher als die Spieler noch auf dem Platz fluchen konnten. Danach nahm er RF als beispiel, dass man gar nicht so emotionslos und höflich sein kann. Die story wird schön aufgeblasen und alle regen sich über Boris auf! Das ist Journalismus Leute. Aber Borid hat RF in keinster weide angegriffen er hat nur den Tenniszurkus von 20 Jahren mit dem heutigen verglichen aber die RF Groupies verstehen das nicht