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Zurzeit tritt der beste Schweizer Sportler aller Zeiten beim ATP-Turnier in Toronto an. Dort geht es vor allem darum, im Kampf um die Nummer 1 der Weltrangliste keine Punkte gegenüber Verfolger Nadal zu verlieren.
Aber eigentlich hat Federer schon die Zeit vom 8. bis 24. August im Kopf. Denn dann finden in Peking die Olympischen Spiele statt. Und Olympia-Gold ist sein erklärtes Saisonziel.
Federer: «Wenn ich noch nie ein Grand-Slam-Turnier gewonnen hätte, wären meine Ziele vielleicht anders. Aber ich habe ja bereits zwölf gewonnen, darum steht Olympia auf meiner Prioritäten-Liste ganz oben.»
Fahnenträger am 27. Geburtstag?
Bisher lief es Federer an Olympischen Spielen aber noch gar nie optimal. 2000 in Sydney verlor er das Spiel um die Bronzemedaille gegen Arnaud Di Pasquale, 2004 in Athen scheiterte er bereits in der 2. Runde am Tschechen Tomas Berdych.
Trotz diesen Enttäuschungen hat Federer auch gute Erinnerungen an Olympia. Denn in Sydney lernte er seine Freundin Mirka Vavrinec kennen.
Vielleicht wird der 26-Jährige in Peking Fahnenträger des Schweizer Teams sein. Federer: «Das wäre eine grosse Ehre für mich. Dazu kommt, dass ich am Tag der Eröffnung zufällig gerade Geburtstag habe. Das würde alles perfekt zusammenpassen.»
Doch bevor Federer in Peking antritt, spielt er diese Woche eben noch in Toronto. In der Nacht auf heute gewann er mit Partner Stan Wawrinka die Erstrundenpartie im Doppel gegen Julien Benneteau/Frederic Niemeyer (F/CDN) mit 6:4, 6:4. Im Einzel spielt Federer erst morgen seine Startpartie gegen den Sieger der Partie Gilles Simon (F/ATP 22) – Donald Young (USA/ATP 110). (hig)