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Die Frage, wer in Sachen Kinder das Kommando habe, beantwortete Roger Federer diplomatisch. «Ich versuche zu helfen, wo ich kann. Mirka kümmert sich bis jetzt fantastisch um die Kleinen. Ich glaube, wir haben es bis jetzt beide recht gut gemacht. Aber die Zwillinge sind ja jetzt auch erst fünf Wochen alt und noch nicht fünf Jahre.»
Die Aufmerksamkeit des Tennismasters muss sich Mirka zwar jetzt mit den Kindern teilen, aber sie kommt immer noch nicht zu kurz. «Das war vorher schon so und ist Teil des Deals», sagt Federer mit einem Lächeln.
Federer weiter: «Ich mag es, Zeit mit Mirka zu verbringen. Früher und jetzt. Unsere Beziehung war schon vor der Geburt der Kinder toll. Die Zwillinge verändern das nicht. Jetzt sind einfach noch zwei Babys involviert. Es bedeutet immer viel Spass, wenn ich zurück ins Hotel komme.»
Gemäss Federer sollen seine Zwillinge nicht um jeden Preis ihm nacheifern oder die Rekorde der Williams-Sisters angreifen. «Ich glaube kaum, dass sie besser als die Williams-Schwestern werden», sagte er. «Es ist nicht das Ziel. Aber: Wenn sie das unbedingt machen wollen, werden wir sie natürlich unterstützen. In der Federer-Familie gibt es zweifellos genug Fachwissen dafür.» (Christian Bürge, New York)