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Paul-Henri Mathieu zeigte gegen Roger Federer zu Beginn, was er drauf hat. 2000 gewann er die Junioren-French-Open, 2009 gegen Roger Federer den ersten Satz. Der Franzose spielte stark gegen einen Federer, der allerdings noch nicht ganz auf der Höhe war. Besonders der Service des Schweizers gab zu denken, Mathieus Satzgewinn war absolut verdient.
Aber der in Genf wohnhafte Mathieu schien erschrocken ob der eigenen starken Leistung. Im zweiten Durchgang ging beim 27-Jährigen gar nichts mehr, Roger Federer war dafür erwacht und setzte sich locker mit 6:1 durch.
Mathieu erholt, aber Roger zu stark
Nach dieser Baisse zeigte sich der Franzose erholt, aber Federer war jetzt spielbestimmend. Der Schweizer kam bei Aufschlag Mathieu immer in die Nähe eines Breaks, während er die eigenen Aufschlagspiele problemlos ins Trockene brachte. Mit dem Break beim Stand von 4:4 im Dritten zog ein jetzt beeindruckender Federer seinem Gegner den Zahn.
Denkste! Mathieu liess sich auch von einem Break Rückstand im vierten Durchgang nicht beeindrucken und kämpfte sich zurück in die Partie – angepeitscht von seinen Landsleuten im Publikum. Doch es half alles nichts gegen einen souveränen Federer, der 59 (!) Winner schlug. Schliesslich besiegte Roger den tapfer kämpfenden Mathieu mit 4:6, 6:1, 6:4, und 6:4.
Im Achtelfinal wartet der Deutsche Tommy Haas (ATP 63) auf Federer. Im Direktduell führt der Schweizer mit 8:2, auf Sand standen sich die beiden jedoch noch nie gegenüber. (sme)
Die Fans feuern den kämpferischen Mathieu bis zum Schluss an.- AP