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Roger Federer hat seine Drittrunden-Partie gegen Albert Montañes (ATP 32) jederzeit im Griff. Der Spanier kommt in der ganzen Partie nicht zu einem einzigen Breakball. «Ich habe mit meinem Aufschlag dominiert und konnte deshalb in den Returngames Risiken eingehen», analysiert die Weltnummer 1. Allerdings zeigt er sich mit den Returns nicht ganz zufrieden.
Alles in allem laufe es jedoch gut. «Ich habe die Gefahr Andrejew in der ersten Runde gemeistert und in den folgenden zwei Spielen nicht unnötig Energie verloren», sagt er. Nach dem Andrejew-Spiel habe er auch Muskelkater verspürt, vielleicht weil er zuvor 10 Tag keinen Ernstkampf gehabt habe.
Nun blickt er bereits nach vorne. Sein nächster Gegner wird erst in der Night Session (ab 9 Uhr Schweizer Zeit) ausgespielt. Lleyton Hewitt (ATP 22) oder Marcos Baghdatis (ATP 31).
«Baghdatis ist vielleicht der gefährlichere Spieler, weil er unberechenbarer ist», glaubt Federer. Er habe dessen Zweitrunden-Spiel gegen David Ferrer geschaut, und das sei Tennis von ganz hohem Niveau gewesen. Der Zypriote, unterlegener Finalgegner Federers im Jahr 2006, gewann in fünf Sätzen, kämpfte aber zum Schluss mit Krämpfen. «Ich denke deshalb, dass Hewitt gewinnt. Weil er frischer ist.»
Gegen Hewitt, seinen einstigen Angstgegner, hat Federer die letzten 14 Spiele gewonnen. Die letzte Niederlage steckte er allerdings in einem dramatischen Davis-Cup-Halbfinal ein – ausgerechnet in der Rod Laber Arena in Melbourne. «Matches gegen Hewitt hier in Australien sind immer speziell», freut sich Federer auf ein mögliches Duell.