
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Medientermin am Tag nach dem vierten Australian-Open-Titel. Strahlend sitzt Roger Federer da, erzählt, wie er am Abend zu vor gefeiert hat. Es beginnt mit einem Malheur: «Als ich ins Hotel zurückkam, steckte ich in der Tiefgarage fest, zehn Minuten lang. Samt Pokal», erzählt der Schweizer. «Ich konnte meinen Hotelschlüssel einfach nicht finden. Es war brutal heiss da unten.»
Dann beginnt die richtige Feier. Wie sich das für einen Familienvater gehört, ist diese nichts Ausschweifendes. «Wir haben mit Freunden und Verwandten gefeiert», sagt Federer. Rund 30 an der Zahl. Von den Zwillingstöchtern ist Myla noch wach. «Charlene konnte ich erst am Morgen begrüssen.»
Morgen, das heisst einfach später, nachdem er selber ein paar Stunden geschlafen hat. «Ich las noch die australischen Zeitungen, bei Sonnenaufgang bin ich schlafen gegangen.» Und ja, er habe gut einschlafen können. «Das ist etwas, das ich mit den Jahren gelernt habe: Ich geniesse meine Siege bewusster.»
Früher sei er schon früh am nächsten Morgen in Morgenshows im Fernsehen und zu Pressekonferenzen erschienen. «Jetzt nehme ich mir mehr Zeit.» Es ist bereits Mittag, als er sich den Journalisten stellt. Dafür gut gelaunt und ohne die ganz kleinen Äuglein.