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Roger Federer lässt nicht den geringsten Zweifel an seiner Motivation aufkommen. Im letzten Jahr erfüllte er sich zwar mit den Erfolgen an den French Open und in Wimbledon seine grössten Träume.
Dabei soll es aber nicht bleiben. 2010 will der 28-jährige Basler nicht nur die wichtigsten, sondern auch wieder viele Titel gewinnen.
In den letzten beiden Jahren warens nämlich «nur» jeweils vier. Wegen erstarkten Gegnern und gesundheitlichen Problemen. «Anfang des letzten Jahres hatte ich Probleme mit dem Rücken», erklärt Federer.
«Da blieb mir nichts anderes übrig, als mich auf die grossen Turniere zu konzentrieren.» Dieses Jahr möchte er auch die kleineren Events spielen. «Wenn ich fit bleibe, kann ich mehr Turniere gewinnen als 2009», lautet sein Versprechen.
Den Anfang möchte er gleich in der ersten Woche des Jahres in Doha machen. «Ich bin in absoluter Topverfassung», hält die Nummer 1 der Welt fest.
Erstes Müsterchen: der beeindruckend lockere Erstrunden-Sieg (6:1, 6:2 in 57 Minuten) über den Belgier Christophe Rochus (ATP 86). Bereits am Samstag im Final könnte es zu einem ersten Showdown gegen die Nummer 2 Rafael Nadal kommen.
Federer verneint, dass er nach dem Erreichen der wichtigsten Rekorde im vergangenen Jahr nun keinen Druck mehr verspüre. «Ich werde wohl immer Druck haben, solange ich spiele», glaubt Federer.
«Die Erwartungen an mich werden immer hoch sein. Von den Fans, von meiner Entourage und nicht zuletzt von mir selbst.» Zum Glück! Denn er fügt an: «Ich spiele besser, je grösser der Druck ist. Es ist also gut, wenn ich ihn vor einem Match spüre.»
Im heutigen Achtelfinal gegen den Russen Jewgeni Koroljew (ATP 53) wird er davon nicht viel spüren. Zum Sieg müsste es dennoch reichen.
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Roger Federer. (Keystone)