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Morgens trainierte das Gold-Doppel von Peking unter dem Gekreische der Fans zusammen. Nachmittags spielten die beiden ihre Partien und beendeten sie fast makellos. Nun sind sie auf Konfrontationskurs für die Achtelfinals.
Während Federer sich des Russen Jewgeni Korolew mit 6:2, 6:3, 6:1 entledigte, gab sich Wawrinka gegen das australische Talent Brydan Klein beim 6:3, 6:4, 6:4 keine Blösse. «Ich habe Energie gespart», sagte der Lausanner danach zufrieden. Vor dem Vergleich mit Federer muss der 16. im Ranking morgen gegen Tomas Berdych (Tsch ATP 21) bestehen, gegen den er eine 2:3-Bilanz aufweist.
Safin erstarrte in Wimbeldon
Noch schwieriger könnte es für Federer werden, der auf Marat Safin trifft. Der Russe, der Ende Saison zurücktreten will, hat an den diesjährigen Australian Open noch keinen Satz abgegeben. 2005 setzte er sich hier in den Halbfinals gegen Federer durch und gewann das Turnier.
Auch wenn der Schweizer im direkten Vergleich mit 9:2 vorne liegt, warnt er: «Safin wird wie eine Nummer 1 auf den Platz kommen. Er geht immer mit der Einstellung ins Spiel, er könne alle schlagen. Und das ist sein bester Belag, hier spielt er am liebsten gegen mich.» Helfen könnte Federer seine letzte Erfahrung in Wimbledon. Auch da spielte Safin bis zum Rencontre mit ihm blendend auf, erstarrte dann aber vor Ehrfurcht. Eine Traumaffiche für ein Dritt-Runden-Spiel ist es allemal.
Problemlos: Federer grüsst seine Fans nach dem glatten Sieg über Korolew.- AP