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Federer streckt sich im Wimbledon-Final vergeblich. (Sven Thomann)
Heute Abend entscheidet Titelverteidiger Rafael Nadal (23), ob er trotz lädiertem Knie am Montag in Wimbledon antreten wird. Gibt der Spanier – wie es aussieht – forfait, wäre wohl der härteste Widersacher von Roger Federer aus dem Spiel.
Letztes Jahr vermieste Nadal Federer im längsten Wimbledon-Final der Geschichte (4:48 h) den sechsten Sieg in Serie.
Nur zwölf Pleiten auf Gras
Ohne Nadal sind die Aussichten Federers auf seinen 15. Grand Slam-Titel ausgezeichnet, vor allem, weil auf Rasen gespielt wird. Die Niederlage 2008 war die erste des Schweizers auf dieser Unterlage seit sieben Jahren.
In seiner Karriere hat Federer 81 von 93 Rasen-Matches gewonnen (87,1 Prozent) – ein Spitzenwert. Auf Hartplatz, Sand und Teppich liegen seine Quoten zwischen 72 und 82 Prozent.
Die heutige Auslosung des Spieltableaus ergab für Federer übrigens den Taiwanesen Lu Yen-
Hsun (ATP 64) als Wimbledon-Erstrunden-Gegner. Auf Nadal oder Andy Murray könnte Federer erst im Endspiel treffen. Möglicher Halbfinal-Gegner in seiner Hälfte wäre Novak Djokovic. (rib)
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Federer (l.) muss sich 2008 Nadal geschlagen geben. (Sven Thomann)