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Roger Federer zieht ohne wirklich gefordert zu werden in die dritte Runde ein. Guillermo Garcia-Lopez ist kein Gradmesser für den Schweizer, der sich in ausgezeichneter Form befindet.
Das wird schon früh im ersten Satz klar. Garcia-Lopez startet ultra Nervös und schenkt dem Schweizer mit Doppelfehlern zahlreiche Breakbälle. Roger Federer, der auf die Unterstützung von seiner Frau Mirka in der Box für einmal verzichten muss, nimmt dankend an und holt sich den ersten Satz mit Doppelbreak und 6:2.
Federer dreht auf
Zu Beginn des zweiten Durchgangs kommt dann das Gefühl auf, der Herausforderer findet besser ins Spiel. So kommt es im ersten Service-Game von Federer zum ersten und einzigen Mal dazu, dass der Schweizer in Bedrängnis ist. Zwei Breakbälle kann Federer abwehren, um dann gehörig aufzudrehen.
Mit einigen sehr starken Punkten zieht Roger wieder davon, ohne diesmal von Fehlern seines Gegners zu profitieren. Im dritten Satz dann das gleiche Bild. Ein frühes Break für Federer, aber dann stemmt sich Garcia-Lopez gegen die Niederlage und bleibt bis zuletzt dran.
Im Eilzugstempo schickt Federer seinen Gegner nach Hause, benötigt nur 89 Minuten. Eine Kampfansage an die Konkurrenz: Federer ist mit dem vollen Selbstvertrauen zurück.
Miese Bilanz gegen Federer
Vor diesem Spiel konnte sich Garcia-Lopez in zwei Matches sieben Games holen. In Wimbledon kommen gerade mal sechs dazu. Die harte Bilanz für den Spanier: Pro Satz liegen für ihn gegen Federer gut 2 Games im Schnitt drin.
Ob es auch in der nächsten Runde so einfach wird? Dort trifft Federer auf den Deutschen Phillip Kohlschreiber, der den Tschechen Ivo Minar in fünf Sätzen mit 6:4, 3:6, 4:6, 6:2 und 8:6 besiegen konnte. (sme)