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Mit der Weltnummer 55 hatte Federer im Achtelfinal wenig Probleme. Er spielte locker auf und fuhr den Sieg unter dem Strich souverän heim – 6:4, 7:5 und 7:5.
In allen drei Sätzen schaffte Federer das erste Break zum 3:1, hatte dann aber beim Beenden dreimal Schwächen. In den Durchgängen eins und zwei schlug er bei 5:3 vergeblich zum Satzgewinn auf, das nötige Break holte er sich dann aber jeweils rasch wieder.
Vorentscheidenden Charakter hatte das Ende des zweiten Satzes: Bei strömendem Regen holte sich Federer die 2:0-Führung mit dem vierten Ball, direkt anschliessend folgte die Regenunterbrechung.
Die Pause nach zwei Sätzen warf King Roger nicht aus dem Konzept. Im direkten Vergleich mit Benneteau erhöhte Federer auf 2:0. «Julien hat ausgezeichnet gespielt», lobte Federer seinen Gegner.
Im Viertelfinal trifft Federer in Roland Garros nun auf Fernando Gonzalez. Der Chilene warf in der dritten Runde den Schweizer Stanislas Wawrinka aus dem Turnier und qualifizierte sich durch einen 7:6 (7:4), 6:3, 6:1-Sieg über Robby Ginepri für den Viertelfinal.
Zeit für Roger also, Revanche für seinen Kollegen zu nehmen. Im direkten Vergleich führt Federer gegen Gonzalez mit 10:1. Gonzalez hat ihm im letzten November am Masters im Gruppenspiel eine Niederlage zugefügt. Der Chilene ist der einzige Spieler, der heuer auf Sand noch eine weisse Weste aufweist (16:0 Siege). (Si/zbi)