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Es war Federers fünfte Niederlage in Serie gegen den sechs Jahre jüngeren Schotten. Ein viertelstündiges Black-out bei Roger Federer bewirkte die Entscheidung.
Roger Federer leistete sich bei eigenem Aufschlag drei schnelle unerzwungene Fehler in Serie, kassierte so das Break zum 1:3 und raffte sich in der Folge nicht mehr auf. Zum 1:5 gab Federer den Aufschlag sogar zu Null ab. Nach 106 Minuten verwertete Murray den vierten Matchball.
Verloren hat Roger Federer die Partie womöglich im ersten Satz. In diesem führte er 2:1 und 40:0, ehe er ein erstes Mal in ein Loch stürzte. Murray holte in dieser Phase 13 der folgenden 14 Punkte und zog auf 4:2 davon.
Damit kommt es nicht zum erhofften Duell gegen Rafael Nadal, der allerdings seinen Halbfinal gegen Andy Roddick erst in der Nacht auf Sonntag austrägt.
Bereits vor dem Spiel hatte die Nummer 2 der Welt gesagt, Murray sei für ihn ein Rätsel. Das hat sich einmal mehr bewahrheitet. (Si/keu)
Andy Murray: Die schottische Wundertüte steht im Final.- AP