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An Roger Federer als regelmässigen Rekordbrecher haben wir uns im Herrentennis in den letzten Jahren gewöhnt. Es gibt kaum mehr einen Rekord, den der Schweizer nicht den seinen nennen kann. Mit seinem Halbfinal-Einzug an den Australian Open hat sich Federer nun in eine optimale Ausgangslage gebracht, um einen weiteren Rekord einzuheimsen.
Der 15-fache Grand-Slam-Sieger – auch das Rekord – bleibt die Nummer eins der Weltrangliste. Damit ist Federer bis zum 15. Februar 271 Wochen lang an der Spitze und überholt die Legenden Jimmy Connors und Ivan Lendl.
Jetzt kann Federer Jagd auf die Bestmarke von Pete Sampras (286) machen. Und die Ausgangslage ist gut.
Holt Federer den Australian-Open-Sieg, baut er seine Führung punktemässig aus. Gleichzeitig hat er bis Mitte Mai (Madrid/Roland Garros) nur wenige Punkte aus dem Vorjahr zu verteidigen. Hinzu kommt, dass die ärgsten Konkurrenten Djokovic und Nadal ihrerseits viele Zähler bestätigen müssen und momentan Probleme haben.
Kann Federer sein Level halten, wird er also Sampras den Rekord am Tag nach dem Roland-Garros-Final am 7. Juni wegschnappen.
| Spieler | Wochen | |
| 1. | Pete Sampras | 286 |
| 2. | Roger Federer | 271 |
| 3. | Ivan Lendl | 270 |
| 4. | Jimmy Connors | 268 |
| 5. | John McEnroe | 170 |
| 6. | Björn Borg | 109 |
| 7. | Andre Agassi | 101 |
| 8. | Lleyton Hewitt | 80 |
| 9. | Stefan Edberg | 72 |
| 10. | Jim Courier | 58 |
| Stand bis und mit 15. Februar. |