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Dritter Satz im Final an den US Open: Es steht 4:4-Unentschieden, Vorteil Federer. Die Rückhand von Del Potro landet deutlich im Aus, wie sich später herausstellt.
Dennoch besteht der Argeninier – mit reichlich Verspätung – auf das «Hawk Eye», den computergestützten Videobeweis.
«Zu spät», ruft Roger zum Schiedsrichter. Und er regt sich auf: «Gibt es hier Regeln?» Laut Regeln muss ein «Hawk Eye» sofort vom Spieler angezeigt werden – nicht erst nach zehn Sekunden.
Federer kann sich nicht beruhigen. Unsere Weltnummer 1 regt sich fürchterlich über den Schiedsrichter auf. Der fordert King Roger auf, ruhig zu bleiben.
Federer: «Wenn ich reden will, dann rede ich. Und mir ist es scheissegal, was er (Del Potro) sagt.»
Die Tennislegende John McEnroe dazu: «Das war blöd vom Schiedsrichter. Niemand verbietet Roger Federer den Mund.» (zbi)
Ganz unüblich: Federer regt sich über einen Entscheid fürchterlich auf.- Keystone