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Nachtarbeit ist auch in Italien grundsätzlich verboten – es sei denn, man ist Tennisprofi. Weil es den ganzen Tag mit nur wenigen Unterbrüchen geregnet hat, kommt das Programm des Masters-1000 in Rom bös unter die Räder.
Novak Djokovic (21, ATP 3) schafft es als einziger bereits in die dritte Runde. Exakt um 00.17 Uhr in der Nacht verwertet er seinen Matchball zum Sieg über den Spanier Albert Montañes (28, ATP 33). Der Lohn: ein Freitag am Mittwoch.
Unglaublich aber wahr: Anschliessend an Djokovic – Montañes beginnen Fernando Gonzalez (28, ATP 13) und Jérémy Chardy (22, ATP 42) vor einer Handvoll Zuschauer sogar noch ihre Erstrunden-Partie.
Der chilenische Olympia-Silbermedaillengewinner kann damit besser umgehen – und hat es eilig. Nach knapp eineinhalb Stunden, exakt um 01.51 Uhr (!), und einem 6:4, 6:1 löscht er die Lichter im Foro Italico endgültig.
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Novak Djokovic musste in Rom bis nach Mitternacht spielen, bei 11 Grad. (Keystone)