Djokovic fürchtet Ljubicic: Das ist Federers Geheimwaffe

Roger Federer hat fürs Halbfinal-Duell mit Novak Djokovic einen besonders spitzen Pfeil im Köcher: Trainer Ivan Ljubicic.

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Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Novak Djokovic SRB 16150
2 Andy Murray GBR 8435
3 Roger Federer SUI 7015
4 Stan Wawrinka SUI 6315
5 Rafael Nadal ESP 5675
6 Kei Nishikori JPN 4470
7 Jo-Wilfried Tsonga FRA 3355
8 Tomas Berdych CZE 2850
9 Milos Raonic CAN 2785
10 Marin Cilic CRO 2775

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Was ist das Erfolgs­rezept gegen Novak Djokovic (28)? Mit dieser Frage beschäftigt sich in den nächsten zwei Tagen nicht nur Roger Federer (34), sondern auch seine beiden Trainer Severin Lüthi (40) und Ivan Ljubicic. «Ich werde mich mit ihnen beraten. Ich bin überzeugt, dass wir ein Rezept finden, das Erfolg verspricht», sagt Federer nach seinem 7:6, (7:4), 6:2, 6:4-Sieg gegen den Tschechen Tomas Berdych (30, ATP 6).

Ljubicic kommt dabei eine Schlüsselrolle zu. Zwischen 2005 und 2006 teilte sich der 36-jährige Kroate mit Djokovic im Italiener Riccardo Piatti den Trainer. «Er kennt mich und mein Spiel, das ist sicher einer der Gründe, wieso Roger ihn verpflichtet hat. Es wird komisch sein, Ivan in Rogers Box zu sehen», sagte der Titelverteidiger vor dem Turnier.

Federers neuer Trainer gilt als einer der besten Aufschläger der Tennis-Geschichte. Es ist der Schlag, den Federer als Schlüssel zum Erfolg betrachtet. «In London war ich mit dem zweiten Aufschlag null und nichts. Eine derart schlechte Leistung akzeptiere ich nicht mehr», geht Federer hart mit sich ins Gericht. In Melbourne ist der Aufschlag bisher seine schärfste Waffe. Schon 60 Asse hat er geschlagen.

Von Djokovic erwartet der vierfache Melbourne-Sieger (2004, 2006, 2007 und 2010) im 45. Duell (22:22-Bilanz) keine Wunderdinge. «Sein Spiel ist von der Anlage her sehr einfach, aber er hat es perfektioniert», sagt Federer. Auf der Rückhandseite sei Djokovic extrem stark und von der Grundlinie praktisch fehlerfrei, das werde eine brutale Umstellung sein. «Es gilt, ihn irgendwie zu überraschen.»

Noch ein Federer-Vorteil

Bei den World Tour Finals in London sei ihm das im Gruppenspiel gelungen, im Final nicht mehr, was auch an seinem Gegner gelegen habe. «Wie alle grossen Spieler zeichnet es Djokovic aus, dass er sich anpassen kann», sagt Federer. Er hat die letzten drei grossen Finals in London, bei den US Open und in Wimbledon alle verloren. Für ihn spricht, dass er nun bereits im Halbfinal auf den Serben trifft.

Die letzten drei Halbfinals bei grossen Turnieren (Schanghai, Monte Carlo und Dubai) gewann alle Federer. «Im Normalfall musst du für den Turniersieg auch gegen Djokovic gewinnen. Warum also nicht im Halbfinal?»

Letztmals trafen die beiden 2012 in Wimbledon bereits im Halbfinal aufeinander. Damals setzte sich Federer in vier Sätzen durch. Und gewann danach seine bislang letzte Grand-Slam-Trophäe.

Publiziert am 26.01.2016 | Aktualisiert am 28.01.2016
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15 Kommentare
  • Nebojsa  Vuckovic 27.01.2016
    Alles Blödsinn, Roger kennt seine Gegner am Besten und mein Vorschlag wäre : lassen wir Becker mit Ljubicic spielen.Wie wäre es ?
    • Michel  Müller aus Zurich
      27.01.2016
      Schlechte und komische Idee ? Warum nicht Wettbüros oder Computerprogramme ???
  • Daniel  Meyer aus luzern
    27.01.2016
    Der Djoker hat von nichts und niemandem Angst....
  • stan  laurel 27.01.2016
    ich glaube der Fedi wird es schwer haben gegen Djoko zu bestehen, Geheimwaffe hin und her. ich bin Fedi auch nicht böse gesinnt, wenn er nach der Niederlage standardmässig sagt "ich bin sehr zufrieden mit meinem Match", das kann er sich als ehemaliger weltbester Tennisplayer locker erlauben. Wir erwarten heute mit seinen bald 35 keine wunder mehr.
  • Franco  Sibonetti 27.01.2016
    Ich würde es im wirklich gönnen, aber wahrscheinlich Djokovic einfach zu gut und das muss man sportlich akzeptieren. Es müsste wirklich alles stimmen, damit ein Sieg gegen ihn noch möglich ist und.......Djokovic weiss das! Vielleicht klappts ja doch noch einmal!
  • Bernd  Lehnherr , via Facebook 27.01.2016
    Ich finde,das Beste waere,Roger tritt nicht an gegen Djokovic an.Dann muessen wir uns als Schweizer hier in Spanien nicht Aergern und Federer bleibt eine weitere Niedelage erspart.
    • Marco  Weber 27.01.2016
      Ich finde das Beste wäre Sie und Ihre Kommentare würden einfach in Spanien bleiben!
    • Bernd  Lehnherr , via Facebook 28.01.2016
      Der Match,ist noch nicht zu Ende,aber es passiert das,was ich im Kommentar vorraus geschrieben habe.Ich habe bereits den TV-Sender gewechselt.Es bleibt nur noch das aergern.Nicht Hr.Marco Weber und das schreibe ich aus Spanien.Guten Tag.