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Novak Djokovic: «Im Fitnessbereich kann ich im Moment einfach am meisten zulegen» (Keystone)
Thomas Muster war der Inbegriff eines Laufwunders. Bis zum Umfallen ackerte der österreichische French-Open-Champion von 1995 jeweils an der Grundlinie der Sandplätze. Das weiss auch Novak Djokovic (21).
Deshalb sichert sich die Weltnummer 3 die Dienste von Musters ehemaligem Fitness-Guru Gebhard Phil-Gritsch.
In Australien musste Djokovic im Viertelfinal gegen Andy Roddick nach drei Sätzen aufgeben, weil er zu sehr unter der Hitze litt. Damit habe der Wechsel aber nichts zu tun. «Im Fitnessbereich kann ich im Moment einfach am meisten zulegen», ist Djokovic überzeugt.
Zuvor hat er während zweieinhalb Jahren mit Ronan Bega zusammengearbeitet. «Ich suchte einen neuen Impuls und habe seit einem halben Jahr über einen Wechsel nachgedacht.»
Bereits seit einem Monat geht es für ihn wieder aufwärts. In Miami (Sieg über Federer, FinalSchlappe gegen Murray) näherte sich «Nole» wieder seiner Bestform des letzten Jahres – und zeigte im Final von Monte Carlo trotz Niederlage gegen Rafael Nadal seine vielleicht stärkste Leistung auf Sand überhaupt.
«Im Moment spiele ich auf Sand so gut wie vielleicht noch nie», sagt ein von sich selbst überzeugter Djokovic. Und das, obwohl er beim Turnier in Rom Titelverteidiger ist. Er kombiniere Geduld und Aggressivität sehr erfolgreich. Einzig mit seinem Aufschlag sei er noch nicht ganz zufrieden.
Sein Selbstvertrauen gipfelt in einer klaren Kampfansage: «Ich freue mich, gegen Roger zu spielen. Das ist eine Herausforderung für beide, aber ich denke, meine Chancen stehen gut!»