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Hinter dem Centre-Court haben die Spieler neben der abgeschirmten Lounge auch einen eigenen Garten. Heinz Günthardt kommt gerade von einer Trainingseinheit mit seiner hübschen Arbeitgeberin zurück. Er blinzelt in die Sonne und lächelt. «Ja, wie ich das wieder hingekriegt habe. Wohl gezaubert», sagt er und nimmt sich auf die Schippe.
Der Wimbledon- und French-Open-Champion im Doppel und SF-Experte will sich nicht allzu wichtig nehmen. So wenig wie er sich selbst magische Kräfte zurechnet, attestiert er diese anderen Coaches. Für ihn ist es Detailarbeit, der Spielerin ein gutes Gefühl vermitteln, Vertrauen geben. Solche Dinge.
Günthardt-Tipps machen Ivanovic stark
Dass Ivanovic jetzt in den Achtelfinals steht und den Tritt wieder gefunden hat, ist nicht selbstverständlich. Sie stürzte in den vergangenen Monaten regelrecht ab. Bis auf Position 63. Jetzt ist sie die 40. Auch dank Günthardt geht es wieder aufwärts. «Zuletzt hat er mir gesagt, ich soll einfach meine Schläge weiter durchziehen», sagt sie.
«Es tönt simpel, ist aber wichtig. Wenn ein Spiel eng ist, verkrampft man sich schnell und probiert was Falsches. Das war einer der wichtigeren Ratschläge in letzter Zeit.»
Ihren Achtelfinal gegen Titelverteidigerin Kim Clijsters kann die 22-Jährige ruhig angehen. Sie hat nichts zu verlieren. Aber sie kann beweisen, dass mit ihr definitiv wieder zu rechnen ist.