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Erreicht der Preisgeld-König der Tennis-Tour heute Runde 2, bekommt er 31000 Dollar. Mit seinen bisherigen 49977919 ergibt das 50008919 Dollar.
Atemberaubend für unsereins. Roger Federer muss deshalb kaum zur Sauerstoffmaske greifen. Weil er den Preisgeld-Rekord von Pete Sampras (43280489) schon 2008 geknackt hat.
Bis zu 140000 Dollar pro Tag
Und sich mit zusätzlichen Sponsorenverträgen einem jährlichen Salär von 40 bis 50 Millionen nähert – also rund 120000 bis 140000 Dollar pro Tag verdient!
Mit Gillette-Werbung verdient er über 10 Mio. Franken im Jahr. Sein 130-Mio-Vertrag bis ans Karriereende mit Nike bringt ihm jährlich rund 16 Mio. ein – dazu zahlen Wilson, Rolex, Jura, Nationale Suisse, Emmi und Swiss.
Aber eigentlich lässt Geld den Superstar cool, weil er längst lieber für die Geschichtsbücher spielt. Ende 2007, nach seiner bisher einträglichsten Saison (über 10 Mio. Dollar Preisgeld), sagte er: «Geld ist für mich keine Motivation.» Und wirkte dabei durchaus glaubhaft.
Man kann sich vorstellen, dass seine Augen eher beim Blick ins Pokalzimmer oder in die Garage glänzen, wo diverse, mit vielen Pferdestärken bestückte Trophäen auf einen Ausritt warten.
Ein Traum wird wahr
An die 54000 Dollar für seinen ersten ATP-Titel 2001 in Mailand denkt Federer aber bestimmt gerne zurück. Davon träumt der 18-jährige US-Boy Devin Britton (ATP 1364) noch.
Für den US-Open-Debütanten erfüllt sich heute dafür ein anderer Traum: Er steht mit dem grossen Federer auf dem grössten Centre Court der Welt! Er wird wohl verlieren. Als Trost winken ihm 19000 Dollar Gage – das sind 8500 Dollar mehr, als er in seiner bisherigen Karriere erspielt hat.