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Das argentinische Revolverblatt «Minuto Uno» hat während der demütigenden Niederlage von Juan Martin del Potro gegen Roger Federer (3:6, 0:6, 0:6) genau hingehört.
«Verdammt, der Hurensohn gewinnt alles», soll der 20-Jährige bei einem Unterbruch gesagt haben, um danach im spanischen Teil der Pressekonferenz noch nachzudoppeln: «Ich hatte Lust, Federer umzubringen.»
Wahr? Oder bloss ein Hirngespinst? „Es stimmt, aber es war nicht böse gemeint», sagt Ariel Ruya, Reporter der Zeitung «La Nacion».
Ruya weiter: «Man muss es im Kontext sehen. Der Junge ist erst 20 Jahre alt und hat uns, kurz bevor er ging, mit einem Grinsen auf den Lippen gesagt, er hätte Lust gehabt, Federer umzubringen. Das war aber sehr neckisch gemeint. Bei uns sagt man eben schneller so etwas. Er weiss eben noch nicht, dass sich solche Scherze nicht gehören.»
Del Potro selbst wollte zu seinem verbalen Ausrutscher bislang keine Stellung nehmen.
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Wurde beleidigt: Roger Federer. (Keystone)