
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Überraschung beim Abend-Training des Schweizer Davis-Cup-Teams. Auf der Tribüne sitzt Allessandro Del Piero, der Ballzauberer von Juventus Turin. Der Fussballstar wird von seiner Frau Sonia und Bruder Stefano begleitet und outet sich als grosser Federer-Fan. Deshalb schenkt er ihm zwei Leibchen – eines mit der Nummer 1 und dem Schriftzug «Roger» und ein paar Fussballschuhe. Wem Del Piero am Wochenende wohl die Daumen drückt?
Das Schweizer Davis-Cup-Team kommt gerade noch rechtzeitig in Genua an, um der dortigen Alinghi-Basis einen Kurzbesuch abzustatten. Noch bevor Roger Federer in der ligurischen Hafenstadt eintrifft, erleben Stan Wawrinka, Marco Chiudinelli, Michael Lammer und Stéphane Bohli live mit, wie der 50-Meter-Mast demontiert und reisefertig gemacht wird. Am Mittwoch dislozierte das Team mit dem gesamten Material per Schiff in den Persischen Golf, wo in Ras al-Kaimah ab 8. Februar 2010 um den 33. Americas Cup gesegelt wird.
Genua bringt Italienern Glück
Kein Zufall, hat der italienische Tennisverband Genua als Austragungsort für die schwierige Partie gegen die Schweiz gewählt. Sieben Mal ist die Squadra Azzurra schon im Geburtsort von Christoph Kolumbus angetreten, sieben Mal ging sie als Sieger vom Platz – zuletzt 1998 gegen Indien.
Mirka kümmert sich um Zwillinge
In guten Händen ist das Schweizer Team bei Pietro Ansaldo (25). Der Genueser ist das «Mädchen» für alles, sorgt für Transport, Wäscherei oder Restaurantreservationen. Vor allem aber war er einst selber hervorragender Tennisspieler. Im Jahr 2000 war Ansaldo U16-Europameister. Nicht inbegriffen ist in seinem Pflichtenheft allerdings die Betreuung von Roger Federers Zwillingen. Dafür sorge Mutter Mirka Federer schon selber, sagt Ansaldo.