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Yves Allegro und Stanislas Wawrinka veloren in Logroño das Doppel gegen Marcel Granollers und Tommy Robredo 6:7 (8:10), 2:6, 6:4, 4:6.Nur mit zwei Siegen in den beiden abschliessenden Einzeln von heute Sonntag kann das Schweizer Team damit die erneute Verbannung in die Abstiegs-Playoffs im September noch verhindern. Zuerst spielt Wawrinka (ATP 19) im Duell der beiden Nummern 1 gegen David Ferrer (ATP 16), in einem womöglich alles entscheidenden fünften Spiel dürfte Marco Chiudinelli (ATP 56) auf Tommy Robredo (ATP 23) treffen.
Falls die Schweizer am Ende den Spaniern unterliegen sollten, dürften sie sich über die gestrige Niederlage im Doppel vor 9000 Zuschauern in der Plaza del Toros noch lange ärgern. Vor allem den ersten Durchgang, in dessen Tiebreak sie zwischenzeitlich 6:3 geführt hatten, hätten sie für sich entscheiden müssen. «Ich bin überzeugt, dass wenn wir den ersten Satz gewonnen hätten, wir auch das Spiel gewonnen hätten», sagte Allegro nach der knapp drei Stunden dauernden Partie. Den dritten Satzball, den ersten bei eigenem Aufschlag, wehrte Robredo mit einem herrlichen Passierball durch die Mitte ab.
Wawrinka und Allegro suchen keine Ausreden
Auch im vierten Satz schienen die Schweizer den Vorteil auf ihrer Seite zu haben. Beim Stand von 3:3 vergaben sie einen Breakball, als ein Return von Wawrinka knapp im Netz landete. Drei Games später kassierte der gebürtige Lausanner sein einziges Break der Partie, was gleichbedeutend mit dem Matchverlust war. «Robredo hat in diesem Game drei unglaubliche Punkte gespielt», so Wawrinka, der beim Matchball eine Vorhand ins Aus schlug.
Besonders in heiklen Phasen, als vor allem Allegro und dem spanischen Debütanten Granollers die Nervosität anzumerken war, steigerte sich Robredo, der aus der Gegend La Rioja kommt, jeweils merklich. Ein fragwürdiger Linienrichter-Entscheid und die vermehrten Zwischenrufe der spanischen Zuschauer im entscheidenden Game, wollte Wawrinka nicht als Ausrede gelten lassen.
«Am Ende kommt es im Doppel immer auf zwei bis drei Punkte an. Diese haben heute die Spanier gemacht», brachte es Allegro nach dem Spiel auf den Punkt. (Si/ds)
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Stanislas Wawrinka und Yves Allegro besprechen sich. (Keystone)