Das meint BLICK zum Fall aus den Top Ten Federer überlässt nie etwas dem Zufall

14 Jahre lang gehörte Roger Federer (35) zu den Top Ten im Männer-Tennis. Eine unfassbare Leistung auf höchstem Niveau.

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Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Vergangene Woche geistert ein Bild aus dem Jahr 2002 durchs Netz. Es zeigt acht Tennisspieler, damals die Besten des Jahres. Unter ihnen Andre Agassi, Albert Costa, Jiri Novak und Marat Safin. Und er: Roger Federer. Er ist auch der Einzige, der aus dieser Zeit noch geblieben ist.

Weil er seine Saison bereits im Juli für beendet erklärt, ist er nun erstmals seit damals nicht bei den World Tour Finals, die damals noch unter dem Namen Tennis Masters Cup firmierten. Federer gehört auch erstmals seit 14 Jahren nicht mehr zu den Top Ten der Weltrangliste.

Und trotzdem beendet er das Jahr als Nummer 16 der Welt, obwohl er nur sieben Turniere bestritten hat. Sich in einem Sport, dessen Anforderungen an den Körper in den letzten zwei Jahrzehnten massiv zugenommen haben, so lange an der Spitze zu behaupten, ist eine unfassbare Leistung.

Neben den zahlreichen Rekorden, die Federer in dieser Zeit aufgestellt hat, ist diese Konstanz auf höchstem Niveau wohl seine eindrücklichste Leistung. Möglich ist das nur, weil er nie etwas dem Zufall überlässt. Weil er gelernt hat, auf die Signale seines Körpers zu hören. Und das Tennis liebt.

Björn Borg beendete seine Karriere mit 26. Pete Sampras zog mit 32 einen Schlussstrich, wie auch Mats Wilander. Stefan Edberg hatte schon mit 30 keine Lust mehr. Federer schon. Er hat im Juli die Notbremse gezogen, weil er auch mit 35 Jahren nichts lieber tut.

Darum sollte niemand überrascht sein, wenn Folgendes eintrifft: Wenn im nächsten November die Plakate für die World Tour Finals gedruckt werden, ist Roger Federer wieder dabei. Wie damals 2002.

Publiziert am 07.11.2016 | Aktualisiert am 09.11.2016
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19 Kommentare
  • Heinz  Häni 07.11.2016
    Man sollte wissen, wenn man aufhören sollte, bevor es peinlich wird.
    • Kai   Blasse aus Heimwehbasler
      07.11.2016
      Genau....und darum macht Roger Federer weiter.
      Was soll daran peinlich sein, die Nummer 16 der Welt zu sein. Für Millionen von Tennisspieler sind die Top 100 unerreichbar.
  • Reto  Häufler 07.11.2016
    Als Tennisfan wünscht man sich nur eins, den Maestro wieder auf dem Platz zu sehen. Egal wie weit er in den Turnieren kommt, es ist einfach ein Genuss ihm zuzusehen. 2015, im stolzen Alter von 33-34 Jahren hat er meiner Meinung nach sein attraktivstest Tennis gezeigt. Einzig Djokovic konnte ihn stoppen, der in einer übermenschhlischen psychischen Verfassung war. Wenn Djoko nicht mehr zu dieser Form findet, wer weiss was für Roger drin liegt. Andere seriöse Konkurenten sehe ich auf der Tour nicht
  • Philipp  Bloecker 07.11.2016
    Herrlich! Diese salbungsvolle Gardinenpredigt hat ja schon beinahe Züge klassischer stalinistischer Heldenverehrung. Aber mal ernsthaft – fliegt aus den Top Ten, da muss gleich mal wieder ein Artikel über vergangene Glanzzeiten her. Kennt man aber bereits aus all jenen unausweichlichen Artikeln, in denen über Federers Erfolge in der Vergangenheit schwadroniert wird, wenn er wieder einmal aus einem Turnier gekegelt wurde – oder gar nicht erst teilnehmen konnte.
  • Dani  Rosso 07.11.2016
    Ich finde Roger ein super Sportler. Aber lieber Blick ich denke nicht das Roger so doof ist und nichts dem Zufall überlässt... ein Teil sollte immer als Zufall eingerechnet werden ansonsten stehen sie sehr blöd da wenn er eintrifft... und da er Zufall heisst passiert das bei jedem einmal... das hat auch Roger erkannt und eingerechnet... deshalb ist er so super...
  • Kai   Blasse aus Heimwehbasler
    07.11.2016
    Danke Roger für alles, was wir bisher mit Dir teilen durften.
    Ob er weiterhin Spiele gewinnt oder verliert, ist doch egal. Freuen wir uns doch einfach darauf noch weitere Spiele vom "Besten den es je gab" zu sehen.