Comeback geplatzt! Inder können Federer nicht bezahlen

Roger Federer (35) wird sein Comeback diese Woche nicht wie geplant in der International Premier Tennis League geben. Die Inder sind aus wirtschaftlichen Gründen nicht in der Lage, die Antrittsgage zu zahlen.

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1 «Das habe ich nicht erwartet» Roger beim Comeback so nervös wie beim 1. Mal
2 Bencic nur noch Schweizer Nummer 3 «Das Ranking ist mir scheissegal!»
3 Bencic verliert Auftaktspiel an Australian Open «Big Serena» ist...

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Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

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Die Fans freuten sich auf bereits auf die Rückkehr von Roger Federer auf die Tennis-Bühne nach fast fünf Monaten Abwesenheit. Der Maestro hätte diesen Freitag in der asiatischen Showliga, der International Premier Tennis League, in Hyderabad (Indien) für das Team der Indian Aces antreten sollen.

Daraus wird nun nichts. Der Grund liegt aber nicht etwa bei einer neuen Verletzung, sondern beim Geld. Die indischen Organisatoren der IPTL können dem Schweizer – wie auch Serena Williams – keine Antrittsgage bezahlen. Comeback geplatzt!

Turnierboss Mahesh Bhupathi erklärt in einem Statement die schwierige finanzielle Lage der Showliga, die zum dritten Mal ausgetragen wird: «Wir hatten Herausforderungen dieses Jahr, die wir zu überwinden hofften. Mit der aktuellen wirtschaftlichen Lage in Indien und der Ungewissheit, Geld auszugeben, habe ich Roger und Serena die Situation erklärt.»

Die IPTL spielt am Freitag in Hyderabad die dritte Station 2016 nach Saitama und Singapur. Viele Stars wie Djokovic, Murray oder Wawrinka sagten von vornherein ab. Mit dabei sind aber beispielsweise Martina Hingis oder Kei Nishikori.

Der 35-jährige Federer wird nun sein Comeback Anfang Januar beim Hopman Cup in Perth (Australien) geben, wo er zusammen mit Belinda Bencic die Schweiz vertritt. (rib)

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 15.12.2016
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44 Kommentare
  • Jack  Wolf aus Rorbas
    06.12.2016
    Der arme Roger Federer, wir sollten für ihn sammeln!
  • Silvio  Weiss 06.12.2016
    Kann ihn da absolut verstehen. Wenn vorher abgemacht wurde, dass er Startgeld erhält dann sind sie verpflichtet es ihm auch zu zahlen oder er spielt halt nicht. Das ist überall so, wenn ein Vertrag nicht eingehalten wird, wird auch die Leistung des anderen nichtig. Mal ein Gegenbeispiel. Wenn Rihanna ein Konzert hat, aber der Veranstalter ihr kein Geld geben würde wenn es so abgemacht wurde, würde sie auch nicht umsonst spielen so einfach ist das. Er hat voll und ganz richtig entschieden so.
  • Lars  Schwyzer 06.12.2016
    Startgeld der sich sicherlich schon im Millionenbreich bewegt aber eben halt noch zu wenig ist für Fedi... Ich gehe für einen Zentel davon als Balljunge wenn mich der Inder fragt!
  • Giachem  Casutt 06.12.2016
    Jetzt zeigt Roger sein wahres Gesicht. Aber er spielt ja Tennis nur aus Freude. Eindeutig Zeitpunkt um aufzuhören verpasst.
  • Daniel  Grünenfelder 06.12.2016
    Es ist eigentlich egal, ob nun Inder oder ein anderer Veranstalter mal endlich sagen, wir können und wollen das nicht mehr bezahlen. Es wäre zu hoffen, dass dies vielen Turnierveranstaltern mal endlich die Augen öffnet und sie da nachziehen. Da erhalten sog. Stars schon bevor sie überhaupt das Racket einmal geschwungen haben über 1 Mio. Und scheiden dann in der ersten Runde aus.... Nehmen wir Olympia am TV, ARD und ZDF machens auch da vor, aussteigen und keine Fantasiepreise mehr bezahlen.