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Kein Bild der Zukunft: Darren Cahill (l.) wird definitiv nicht Roger Federers neuer Coach.- EQ/Fotomontage
Die Spekulationen haben ein Ende. Der Australier Darren Cahill hat sich mit dem Schweizer Superstar nicht auf eine Zusammenarbeit einigen können.
Federer-Manager Tony Godsick: «Darren spürte plötzlich, dass die vielen Reisen, die viele Zeit weg von zu Hause, nicht in seinem Sinn sind. Er hat eine Familie in Las Vegas und Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren. Er will deswegen nicht dauernd auf Achse sein.»
Die Lebensmittelpunkte der beiden liessen sich auch neben den vielen Reisen nicht vereinen, sagt Godsick. «Roger ist vor allem in Dubai und der Schweiz zuhause, Darren in Amerika», das ging nicht. Die beiden seien noch gar nicht in die Phase von detaillierten Verhandlungen getreten.
Warum aber der Sinneswandel von Cahill? Warum das Probetraining? «Ich denke, er hat einfach auf sein Herz gehört und sich umentschieden. Natürlich war er zuerst interessiert, aber dann hat er sich überlegt, was alles damit zusammenhängt.»
Cahill ist nicht nur seiner Familie wegen eng mit den USA verbunden. Er arbeitet auch für den Sportsender ESPN und wollte diesen Job beibehalten. Auch dies wäre nur schwer mit der Arbeit um Roger Federer vereinbar gewesen.
Sucht Federer nun eine Alternative zum erfolgreichen Cahill? «Nein», sagt Godsick, «er hat ja auch vorher nicht gesucht. Cahill hat sich gemeldet und sie haben einen tollen Test gehabt. Das wars. Ich denke, es bleibt vorläufig so, wies ist. Roger hat ein gutes Team um sich. Er hat keinen Druck, daran etwas zu ändern. Es gibt keine Liste oder so etwas.»
Roger Federer wird auch in Zukunft ohne Trainer sein.