Cahill wird nicht Federers Coach!

Lange wurde gemutmasst, jetzt ist es definitiv: Darren Cahill wird nicht Roger Federers neuer Coach. Das sagte Federer- Manager Tony Godsick gegenüber Blick.ch

  • Aktualisiert am 14.01.2012
  • Von Christian Bürge
Kein Bild der Zukunft: Darren Cahill (l.) wird definitiv nicht Roger Federers neuer Coach.- EQ/Fotomontage

Die Spekulationen haben ein Ende. Der Australier Darren Cahill hat sich mit dem Schweizer Superstar nicht auf eine Zusammenarbeit einigen können.

Federer-Manager Tony Godsick: «Darren spürte plötzlich, dass die vielen Reisen, die viele Zeit weg von zu Hause, nicht in seinem Sinn sind. Er hat eine Familie in Las Vegas und Kinder im Alter von 4 und 7 Jahren. Er will deswegen nicht dauernd auf Achse sein.»

Die Lebensmittelpunkte der beiden liessen sich auch neben den vielen Reisen nicht vereinen, sagt Godsick. «Roger ist vor allem in Dubai und der Schweiz zuhause, Darren in Amerika», das ging nicht. Die beiden seien noch gar nicht in die Phase von detaillierten Verhandlungen getreten.

Cahill war interessiert, aber...

Warum aber der Sinneswandel von Cahill? Warum das Probetraining? «Ich denke, er hat einfach auf sein Herz gehört und sich umentschieden. Natürlich war er zuerst interessiert, aber dann hat er sich überlegt, was alles damit zusammenhängt.»

Cahill ist nicht nur seiner Familie wegen eng mit den USA verbunden. Er arbeitet auch für den Sportsender ESPN und wollte diesen Job beibehalten. Auch dies wäre nur schwer mit der Arbeit um Roger Federer vereinbar gewesen.

Sucht Federer nun eine Alternative zum erfolgreichen Cahill? «Nein», sagt Godsick, «er hat ja auch vorher nicht gesucht. Cahill hat sich gemeldet und sie haben einen tollen Test gehabt. Das wars. Ich denke, es bleibt vorläufig so, wies ist. Roger hat ein gutes Team um sich. Er hat keinen Druck, daran etwas zu ändern. Es gibt keine Liste oder so etwas.»

Das sagt Federer

«Darren (Cahill) hat mich nach dem Australian Open angerufen und sich erkundigt, ob von meiner Seite her immer noch Interesse an einer Zusammenarbeit bestehe.

Nachdem ich wegen des Rückens das Turnier von Dubai und den Davis Cup absagen musste, war die freie Zeit günstig für einen Test.

Nach dem Test überlegten wir uns die Sache noch einmal, und jetzt haben wir uns entschieden, es nicht zu machen. Er hat mir die Entscheidung abgenommen. Seine Absage kam so früh, dass ich mir gar keine Gedanken über ob und wie mehr machen musste.» (Si)
Roger Federer wird auch in Zukunft ohne Trainer sein.

Top 3

1 Davis Cup – Federer-Mania in Fribourg Stan spielt mit Töchterchen auf...bullet
2 Fast 60 Millionen in den Sand gesetzt Ex-Tennis-Star beschuldigt ihre...bullet
3 «El bombardero» tritt ab Fernando Gonzalez beendet seine Karrierebullet

Tennis