Bencic als Einzige im Nati-Shirt «Ich geniesse es, für mein Land zu spielen»

Der Hopman Cup in Perth gilt in der Tennis-Welt als inoffizielle Mixed-WM. Die Schweizerin Belinda Bencic nimmt sich dies besonders zu Herzen.

Aktuell auf Blick.ch

Top 3

1 Roger kämpft sich in die Viertelfinals Federer zwingt angeschlagenen...
2 Tie-Break-Man Stan in den Melbourne-Viertelfinals!
3 TV-Nachtvogel: Die WC-Diskussion «Warum nehmen Frauen ein Täschchen...

Tennis

Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

Tennis

Immer informiert - Abonnieren Sie den BLICK Sport Newsletter!
Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
Schön, dass wir Ihnen unsere BLICK Sport News des Tages senden dürfen. Möchten Sie zusätzlich den BLICK Newsletter erhalten?
teilen
teilen
2 shares
11 Kommentare
Fehler
Melden

Die Stimmung beim Hopman Cup, der inoffiziellen Mixed-WM der Tennis-Stars im australischen Perth, ist in der Arena ähnlich wie bei Länderspielen in Mannschaftssportarten. Vor jeder Begegnung zweier Nationen stellen sich die Spieler des ersten Einzels in ihrer Platzhälfte auf.

Und: Die Hymnen werden gespielt! So kennt man es im Tennis nur aus den Davis-Cup- oder Fed-Cup-Partien. Bei den beiden Schweizer Duellen am Hopman Cup gegen Grossbritannien und Deutschland kommt Roger Federer in den Genuss der Eröffnungszeremonie.

Der 35-Jährige singt den Schweizer Psalm jeweils mit. Eine Diskussion über das Hymnensingen wie schon oft bei den Fussball-Nati-Stars löst Federer nicht aus.

Optisch sieht man dem 17-fachen Major-Sieger allerdings nicht an, dass er in Perth für die Schweiz antritt. Roger trägt seine üblichen Kleider des Ausrüsters. Ganz anders seine Partnerin Belinda Bencic. Die 19-Jährige nimmt die Mixed-WM bezüglich Outfit ernst.

Von allen 16 Spielerinnen und Spielern im Wettbewerb läuft Belinda als einzige in den Landesfarben auf. Das Shirt in Rot, das Röckchen in Weiss. Auf dem Rücken prangt auch der Schriftzug «Suisse».

Im Platzinterview wird die Ostschweizerin nach ihrem Einzel-Sieg über Andrea Petkovic darauf angesprochen und erntet viel Applaus der über 13'000 Fans.

Und das ist nicht alles. «Ich habe sogar meine Fingernägel angemalt», sagt Bencic und streckt sie in die Kamera. Ihre beiden Ringfinger sind mit einem Schweizer Kreuz verziert.

«Ich habe einfach meine Fed-Cup-Kleider ausgewählt. Das Rot und Weiss sieht auch sehr hübsch aus. Ich geniesse es immer, für mein Land zu spielen. Ob im Fed Cup oder jetzt am Hopman Cup. Auch an Olympia hätte ich gerne gespielt. Darum war es traurig, dass ich es letztes Jahr verpasst habe», sagt Bencic.

Wenn es am Hopman Cup optimal läuft, kommt sie noch zweimal in den Genuss das Schweizer Outfit zu tragen. Am Freitag kämpfen die noch ungeschlagenen Federer/Bencic im letzten Gruppenspiel gegen Frankreich (Gasquet/Mladenovic) um den Final-Einzug. Dieser fände am Samstag statt.

Schaffen sie es nicht, bekommt Bencic die nächste Chance schon kurz nach den Australian Open. Im Februar wartet in Genf in den Fed-Cup-Viertelfinals Frankreich.

Publiziert am 05.01.2017 | Aktualisiert am 06.01.2017
teilen
teilen
2 shares
11 Kommentare
Fehler
Melden

TOP-VIDEOS

11 Kommentare
  • john  huber aus beromünster
    05.01.2017
    Ist RF ein Schweizer mit seinen eigenen Auftritten! Er hat wohl viele Millionen aber steht nicht für die Schweiz auf dem Platz! Kein Vorbild!
    Belinda macht das Super und kämpft für die Schweiz und für sich! Sehr gute Einstellung ! Viel Glück viel Glück
  • Jan  Würgler , via Facebook 05.01.2017
    Super schweizerisch sympathisch! Weiter so und sportlich viel Erfolg!
  • Alain  Wisslé 05.01.2017
    Es ist zwar ein Länderkampf, aber ohne Aufgebot vom Land. Das Land bezahlt auch nicht die Kosten und es gibt auch keine Betreuung von Seiten des Heimatlandes. Alles beruht auf Eigeninitiative der jeweiligen Spieler/innen. Das Outfit spielt also absolut keine Rolle.
    • Albert  Höhener 05.01.2017
      Wenn das was Sie da schreiben Ihr einziges Problem ist, geht es Ihnen wohl super. Statt das Positive zu sehen, nämlich eine topp integrierte und für Ihr Land spielende, junge Frau, zeigen Sie, dass Sie wohl nicht so zur Schweiz stehen, wie Belinda Bencic.
    • Alain  Wisslé 05.01.2017
      Bencic finde ich super und auch ihr Auftreten in ihrem Auftritt, aber die Kritik an Federer ist voll daneben.
      Warum macht man einen Schweizer Sportler runter, wenn er an keinem offiziellen Länderkampf kein Schweizer Tricot trägt?
  • Heinz  Häni 05.01.2017
    Hauptsache wir haben bald Ruhe vor diesem Werbe-man.
  • Franz  Peter aus Jona
    05.01.2017
    "...das Röckchen in Weiss..." Welches Röckchen? Ich sehe nur einen Stoffetzen der auch beim stillstehen die Unterhose hervorblitzen lässt. Sicher Streetparade-Tauglich, für den Tenniscourt eher weniger.
    • Lars  Hug 05.01.2017
      Ach Herr Peter, wie machen Sie das bloss? Wieso sehen Sie die Unterhose? Ich sehe nur alltagstaugliche Sportpants unter dem Rock, wie diese beim Leichtathletik, Volleyball, Fitness usw. von allen Frauen getragen werden.