Vorfreude auf Federer-Comeback steigt «Roger ist super in Form»

Federers Sparringpartner in Dubai, Lucas Pouille (Fr, ATP 15), ist voll des Lobes für den 35-jährigen Maestro.

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ATP

Platz Name Land Punkte
1 Andy Murray GBR 12560
2 Novak Djokovic SRB 11780
3 Milos Raonic CAN 5290
4 Stan Wawrinka SUI 5155
5 Kei Nishikori JPN 5010
6 Gael Monfils FRA 3625
7 Marin Cilic CRO 3605
8 Dominic Thiem AUT 3415
9 Rafael Nadal ESP 3195
10 Tomas Berdych CZE 3060
17 Roger Federer SUI 1980

Tennis

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Bei mal stürmischen, meist aber schweisstreibend heissen Bedingungen in Federers zweiter Wahlheimat dreschen sich zwei die Bälle um die Ohren und rennen, bis ihnen die Tennis-Wäsche am Körper klebt. Roger Federer trainiert mit Lucas Pouille – oder sollte es besser heissen, Pouille trainiert mit Federer? Aktuell ist der 22-jährige Franzose, von dem in der Schweiz wohl nur eingefleischte Tennisfans schon gehört haben, nämlich einen Rang besser klassiert als die Schweizer Weltnummer 16.

Anders als Federer, der sich seit Juli vom Tenniszirkus fern hält, um sein angeschlagenes Knie auszukurieren, und im Ranking abgetaucht ist, hat Pouille ein Jahr des kometenhaften Aufstiegs hinter sich. Als 90. der Weltrangliste ging er 2016 ins Rennen – der überraschende US-Open-Viertelfinalist beendet es auf Rang 15.

Gut möglich, dass dieser Schuss nach oben mitunter Roger Federer zu verdanken ist. Schon letzten März schliffen sich die beiden «Dubai-Auswanderer» aneinander. Pouilles Coach Emmanuel Planque äusserte sich danach begeistert: «Roger und seine Betreuer Severin Lüthi und Pierre Paganini sind für uns leuchtende Beispiele.» Wer Federer spielen sehe, meine, es falle ihm alles in den Schoss. Doch genau das Gegenteil sei der Fall – nach Sessions von 13 bis 21 Uhr begebe er sich durchgekocht ins Eisbad. «Niemals hätten wir geglaubt, dass er so hart in Menge und Qualität arbeitet. Das zu beobachten war für uns schlicht Erziehung», sagte Planque. 

Entsprechend glücklich schätzt sich Pouille, das neue Jahr wieder mit Anschauungs-Unterricht des Maestros anzugehen. Und wieder ist er voll des Lobes: «Roger ist in Form und er wird immer besser. Spielt er gut, dann ist er so aggressiv und schnell, dass es nicht einfach ist, damit klarzukommen.»

Roger scheint mit Herz und Seele bei der Sache. Die Vorfreude auf sein Comeback am 2. Januar 2017 beim Hopman Cup mit Belinda Bencic steigt. 

Publiziert am 15.12.2016 | Aktualisiert am 20.12.2016
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6 Kommentare
  • Thomas  Zürcher 15.12.2016
    Roger Federer der Jahrhundertsportler der Tennisgigant mit 17 GS Siegen steht kurz vor seinem Comeback.Ja er hat uns gefehlt.Wir alle freuen uns den Maestro wieder auf dem Tenniscourt zu sehen.Es wird nicht einfach nach so einer langen Verletzungspause den Anschluss wieder zu finden immerhin ist der Schweizer im Herbst seiner langen
    Karriere angekommen.Hoffen wir das seine Verletzungen gut ausgeheilt sind und das wir Roger im nächsten Jahr wieder in alter Frische bewundern können.Alles Gute!
  • Giulio  Bianchi aus Düsseldorf
    15.12.2016
    Ich freu mich wie ein kleines Kind auf sein Comeback und werde jedes Turnier geniessen, ohne grosse Erwartungen. Das letzte halbe Jahr hat gezeigt wie langweillig Tennis ohne "unseren" Maestro ist. Welcome back, Roger!
  • Arnold  Sommerhalder aus Walterswil
    15.12.2016
    "Vorfreude auf noch mehr Kohle" wäre die passendere Schlagzeile. Dass es ihm nur noch darum und nicht mehr ums Tennis geht, wurde mit der Absage an Indien offenbar. Kann ich bei einem jungen Spieler nachvollziehen, denn der hat noch nicht genug Geld, aber nicht bei Herr Federer.
    • Silvio  Hertli , via Facebook 15.12.2016
      Wenn es ihm einzig um das Geld ginge, dann würde er nicht trainieren, sondern fleissig Werbung drehen...

      Ich freue mich auf sein Comeback. Hoffentlich ist er fit genug für die grossen Tourniere, ab dem 16. Januar wird es sich zeigen.
    • Roger  Stahel 15.12.2016
      @ Sommerhalder
      Warum immer so neidisch,Roger hat sich das ganze hart erarbeitet und ist nicht Sohn von Beruf,das ist ein wesentlicher Unterschied!Ich freue mich auf jedenfalls auf jede Minute wo unser King wieder auf dem Platz steht!
    • Ernst  Schwarz 16.12.2016
      @Sommerhalder: Wieso haette er in Indien arbeiten sollen? Er ist den Indern nichts schuldig und der dortigen Organisation auch nicht. Arbeiter machen Ueberstunden meist auch nicht ohne Bezahlung. Zeit fuer den Aufbau der Form und fuer die Familie sind auch wichtig.