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Andre Agassi hat die sporthistorische Bedeutung der Dominanz von Roger Federer unterstrichen. Im Interview mit der «Welt am Sonntag» sagte der im September 2006 zurückgetretene Altmeister, Federer setze Massstäbe wie keiner vor ihm.
Agassi: «Während einer Zeit, wo das Tennisspiel so weit gekommen ist, jemanden zu haben, der sich so sehr vom Feld absetzt, ist ein geschichtsträchtiger Prozess. Etwas, was wir vorher nie gesehen haben. Das ist unglaublicher Stoff.»
Der 37-Jährige weiter: «Der Weltranglistenzweite hat doppelt so viele Punkte wie die folgenden Spieler, und Federer hat doppelt so viele Punkte wie er. Dabei ist der Rest des Feldes besser als jemals zuvor.»
Selbst die Tatsache, dass Roger Federer nicht dasselbe Charisma wie ihm selber zugesprochen wird, begründet Agassi mit Rogers Einzigartigkeit. «Wenn jemand so leicht spielt wie Federer, ist das etwas, mit dem sich die Menschen nicht identifizieren können. Daher muss man verstehen, warum es den Leuten so schwerfällt, ihn irgendwo einzustufen, weil er etwas in einer Art und Weise geschafft hat wie kein anderer. Das ist ein grosses Lob.» (si)