6:1, 6:1, 6:2! Wawrinka, der Sandtornado

  • Publiziert: 27.05.2009, Aktualisiert: 03.01.2012

PARIS – Was für eine Darbietung! Stanislas Wawrinka braucht in der 2. Runde der French Open gegen Nicolas Massu (Chi) nur 75 Minuten!

Stanislas Wawrinka hat sein ganzes Können in den Pariser Sand gezaubert. Nach dem 75-minütigen Intermezzo gegen Nicolas Massu (ATP 120) und einem nie gefährdeten 6:1, 6:1, 6:2-Sieg trifft der Romand nun auf Nikolay Dawydenko (Russ/10) oder Diego Junqueira (Arg).

Schon bald war die Luft beim Chilenen draussen. Wawrinka schien es besonders eilig zu haben. Ob er mit Freundin Ilham noch auf eine Shopping-Tour verabredet war? Er dürfte mit Sicherheit pünktlich gekommen sein.

Die Aufgabe wurde dem Romand im Duell zweier Olympiasieger allerdings durch eine völlig uninspirierte Leistung seines Gegners massiv erleichtert. Massu spielte phasenweise derart lustlos, dass er nicht mehr weit von Arbeitsverweigerung entfernt war. (Si/sim)

So lief der dritte Satz

Wieder keine Probleme für Stan Wawrinka. Wieder holt er sich gleich im ersten Aufschlagsspiel von Massu das Break. Danach zieht der Romand gnadenlos durch. Das einzig Positive für Massu an diesem Satz: Er holt sich zwei Games – ebenso viele wie in den ersten beiden Sätzen zusammen!

So lief der zweite Satz

Nach 15 Minuten im zweiten Satz führt Wawrinka schon mit 4:0 und zwei Breaks Vorsprung. Dann kommt die grosse Stunde von Massu: Nach neun verlorenen Games holt er sich sein zweiten Spiel – ein Strohfeuer. Nach weniger als 50 Minuten führt Wawrinka schon mit 2:0 nach Sätzen.

So lief der erste Satz

Klare Sache im ersten Satz. Schon das zweite Aufschlagspiel von Nicolas Massu ist eine sichere Beute für Stanislas Wawrinka. Nach dem 1:1-Ausgleich gehts ganz schnell. Wawrinka holt fünf Games in Serie und gewinnt Satz 1 glatt mit 6:1.

Wawrinka doppelt so gut wie Massu

So wollen wir Stanislas Wawrinka sehen! Nach dem Geknorze gegen Nicolas Devilder macht der Romand mit Hardhitter Nicolas Massu kurzen Prozess. Ein Blick auf die Statistik lohnt sich. Von 111 gespielten Punkten hat Wawrinka 75 gewonnen. Und damit mehr als doppelt so viele wie Massu. Dabei hat er 35 Winner und 11 Asse geschlagen. Auch die Fehlerquote war minim. 8 unerzwungene Fehler in drei Sätzen können sich sehen lassen.

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