4000 Franken für «Desire» Federers Kuh schaffts nicht zur Nummer 1

Sie ist der absolute Star des Tages auf der Gummalp bei Gstaad. Doch «Desire», die Kuh von Roger Federer, schafft es bei der Viehversteigerung nicht ganz auf den Preis-Thron.

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Roger Federer ist eine «Cashcow». Dank lukrativsten Sponsoren-Deals gehört der Baselbieter Tennis-Star zu den bestbezahlten Sportlern der Welt. Auf rund 65 Millionen Franken schätzt das Wirtschaftsmagazin Forbes das Jahreseinkommen der Weltnummer 5.

Nun kommt ein kleiner aber feiner Batzen dazu. Denn die Kuh, welche Federer als Geschenk für seine Teilnahme an den Swiss Open in Gstaad erhalten hat, ist nun auch zur Cashcow geworden – und wurde auf der Gummalp bei Gstaad versteigert.

Aber: Federers Kuh – mit Namen «Desire» – schafft es bei der Viehversteigerung nicht ganz auf Platz 1. Mit einem Preis von 4000 Franken musste sich die Simmentaler Kuh mit dem zweiten Platz begnügen. Das Geld behält Federer natürlich nicht, er spendet es für einen guten Zweck.

Vor der Berner Oberländer Sonne steht Desire nur noch Leonore. Die Tochter von RH-Stier Marine ist die teuerste Kuh der Versteigerung und erzielte einen Preis von 5550 Franken. Die gebotenen 7650 Franken für Kuh Lerissa hätten für Platz 1 gereicht, waren dem Verkäufer aber zu wenig.

Von den 72 Kühen wurden auf der Gummalp nur 42 versteigert. Zu einem Durchschnittspreis von 3150 Franken.

Das Verkaufspotenzial von Simmentaler Kühen sei klein, sagt Gantrufer Alois Wyss im «Schweizer Bauer». Der Markt suche gekreuzte Tiere mit viel Milch und guter Melkbarkeit: «Hörner sind nicht mehr gefragt.»

Schon 2003 hatte Federer von den Gstaad-Organisatoren eine Kuh erhalten. Das Tier mit dem Namen Juliette hatte es allerdings nicht so gut mit dem Schicksal, wie Desire. Juliette landete 2005 auf der Schlachtbank.

Publiziert am 09.08.2013 | Aktualisiert am 09.08.2013
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3 Kommentare
  • Edith  Zellweger 09.08.2013
    Viehversteigerungen sind gleich Sklavenversteigerungen wie im Mittelalter! Unglaublich dass die angeblich intelligente Menschenrasse überhaupt noch solche Verbrechen an Tieren begehen kann. Intelligente Menschen beuten keine Tiere und auch die Umwelt nicht aus!

    Ein intelligenter Mensch hat sich der Tierfresserei und den tierlichen Produkten schon längst abgeschworen!
  • Markus  Schnellmann aus Dorf
    09.08.2013
    In meinen Augen ein fragwürdiges Geschenk - was will RF mit einer Kuh? Bei Martina Hingis hätte ja ein Pferd noch Sinn gemacht :-
    Wie auch immer - GO Roger!
  • Oskar  Habegger 09.08.2013
    Ist doch ganz logisch und gerecht: Schliesslich hat ja auch der "Meister" der Kuh Desire kein Potenzial mehr zur Nummer 1. Und da dachte sich Desire, ich trete etwas zurück, damit ich nicht noch besser da stehe, als mein Meister! Bravo Desire, gut gemacht!