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Die deutsche Maria Riesch, die nach dem ersten Durchgang auf Platz sechs lag, gab im zweiten Lauf Vollgas und fuhr ihre Gegnerinnen in Grund und Boden.
Der nach Durchgang eins führenden Manuela Mölgg und der handicapierten zweifachen Speed-Weltmeisterin Lindsey Vonn (auf Platz zwei) zitterten dann wohl die Knie. Beide schieden aus.
Allrounderin Riesch war drauf und dran die WM in Val dIsère ohne Medaillengewinn zu beenden. Jetzt hats doch noch geklappt.
Riesiger Felsbrocken vom Herzen gefallen
«Mir ist ein riesiger Felsbrocken vom Herzen gefallen», gestand eine überglückliche Riesch im Zielraum, «ich hätte es fast nicht mehr für möglich gehalten, eine Medaille zu holen, schon gar nicht Gold.»
Riesch ist die erste deutsche Slalom-Weltmeisterin seit Rosi Mittermaier vor 33 Jahren in Innsbruck Olympia-Gold (und gleichzeitig den WM-Titel) gewann.
Silber holte mit 0,77 Sekunden Rückstand die tschechische Titelverteidigerin Sarka Zahrobska, Bronze gabs für die Finnin Tanja Poutiainen.
Beherzte Feierabend
Denise Feierabend sorgte in ihrem ersten WM-Slalom für das beste Schweizer Ergebnis. Die Innerschweizerin rückte von Rang 13 mit einem beherzten 2. Lauf noch auf Rang 6 vor.
Die weiteren Schweizerinnen neben der überraschenden Feierabend verbesserten sich ebenfalls. Aline Bonjour fuhr auf Platz 10, Rabea Grand auf 14 und Sandra Gini auf 16. (msc)