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Kinder, die in ihren Umhängen wie kleine Wichtelmännchen aussahen, hatten zuvor die Flaggen der 73 teilnehmenden Nationen in den Zielraum getragen.
Auf Sportler als Fahnenträger war verzichtet worden. Den Frauen, die am Dienstag schon im Einsatz stehen, konnte der Aufwand unmittelbar vor einem Rennen nicht zugemutet werden, die meisten Männer waren noch gar nicht da.
Janka und Cuche bereits angekommen
Von den Schweizern waren erst Carlo Janka und Didier Cuche gesichtet worden. So stellten sich anschliessend ein paar Aktive hinter den Nationentafeln auf. Zahlenmässig am stärksten vertreten waren Deutschland und Frankreich.
Kasper ist zuversichtlich
«Ich bin sicher, dass wir wunderbare und aussergewöhnliche Wettkämpfe erleben werden», sagte Kasper. Die Rückkehr alpiner Titelkämpfe an den Olympia-Schauplatz von 1992 wurde vor mehreren tausend Zuschauern mit einer schlichten Zeremonie gefeiert.
«Die Zeremonie ist nicht das Wichtigste, das sind noch immer die Wettbewerbe», meinte Kasper. Vor dem FIS-Präsidenten hatten die französische Sportministerin Roselyne Bachelot-Narquin sowie OK- Chef Marc Bauer, der Bürgermeister von Val dIsère, kurze Reden gehalten.
73 Nationen und über 500 Athleten
Val dIsère wird noch internationaler sein als seine Vorgänger. «73 Nationen», durfte Kasper stolz verkünden, «sind gemeldet. Und insgesamt 504 Athleten.» Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber der Vorjahre. Beispielsweise waren es in St.Moritz im Jahr 2001 noch 56 Nationen, welche um die Ski-Titel kämpften. (Si/gwy)
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FIS-Präsident Gian Franco Kasper hat die Ski-WM offiziell eröffnet. (Keystone)