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(Ringier Infographics)
«Bellevarde» für die Männer, «Solaise» für die Frauen. So heissen die beiden einander gegenüberliegenden WM-Berge von Val dIsère.
Die Gesichter der beiden Abfahrtsberge werden den Fahrerinnen und Fahrern in den kommenden Tagen Rätsel aufgeben. Und für viele werden sie mit ihren unkonventionellen Pisten zu bösen Fratzen.
Erinnern wir uns an die Premiere auf der «Face de Bellevarde». Ausgerechnet der Österreicher Patrick Ortlieb, von dem alle geglaubt hatten, er könne enge Kurven gar nicht fahren, wurde an diesem Berg 1992 Abfahrts-Olympiasieger. Oder Pauli Accola – aus Wut über den Krüppel-Slalomhang fuhr er damals rückwärts durchs Ziel und verscharrte danach seine Startnummer im Schnee.
Fluchworte beim «Comeback»
Als im letzten Weltcup-Winter die «Face de Bellevarde» mit ihren steilen, engen Felspassagen und den stark drehenden Kurven im Weltcup ihr Comeback gab, fluchten viele Fahrer gleich weiter. Auch die neu konstruierte «Face de Solaise» zeigte sich bei der Jungfernfahrt der Frauen vielen als Fratze.
Wer an diesen beiden Bergen WM-Medaillen gewinnen will, muss ihre Rätsel in den nächsten Tagen lösen. Den Zuschauern jedenfalls wirds Spass machen. Vom gemeinsamen Zielraum aus können sie Fahrerinnen und Fahrer schliesslich wie kaum an einem andern Ort fast auf der ganzen Piste verfolgen. (C.S.)