Versöhnlicher Abschluss für die Österreicher an der Heim-WM. Marcel Hirscher sichert sich im Stangen-Krimi die Goldmedaille vor dem Deutschen Felix Neureuther. Bronze geht an Mario Matt (Österreich).
Im Medaillenspiegel steht zwar erstmals kein Land aus Europa zuoberst, sondern die USA, dennoch dürfen die Ösis am letzten Tag der WM in Schladming jubeln.
Marcel Hirscher holt nach Silber im Riesen und Gold im Teamwettkampf das ersehnte Edelmetall im Slalom. Es ist die erste Einzel-Goldmedaille für den 23-jährigen Super-Techniker. Hirscher legt einen hochdramatischen Lauf hin. Im Ziel sagt er: «Wenn ich nicht so jung wäre, müsste ich meine Karriere genau jetzt beenden.»
Die Fans sind aus dem Häuschen – und haben gleich doppelten Grund zur Freude. Denn der zweifache Weltmeister Mario Matt (2001, 2007) holt im Sechs-Jahres-Rhythmus mit Bronze seine dritte Medaille. Silber geht an den Deutschen Felix Neureuther, der 0,42 Sekunden auf Hirscher einbüsst.
Die Schweizer: Markus Vogel («ich bin im ersten Lauf viel zu brav rein») klassiert sich als 17. Marc Gini legt nach dem verpatzten ersten Lauf einen starken zweiten hin. Am Ende resultiert der 18. Schlussrang für den leidgeplagten Bündner (Stand nach Top 30).
Ramon Zenhäusern war im ersten Durchgang ausgeschieden. Reto Schmidiger verlor einen Stock. (ds)
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Markus Vogel im Ziel nach dem ersten Lauf.
(Sven Thomann)
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Marc Gini staunt im Ziel.
(Sven Thomann)Krönt sich Marcel Hirscher nach Gold im Team-Wettkampf und Silber im Riesen am letzten WM-Tag zum Slalom-Weltmeister? Es sieht gut aus. Nach einem fehlerfreien ersten Durchgang liegt der Ösi vor dem Deutschen Felix Neureuhter (+ 0,28). Hirscher twittert: «Erster Lauf in Ordnung, was machen die anderen?»
Hinter dem Spitzen-Duo ist es sehr eng: Zwischen dem drittplatzierten Mario Matt (+ 0,56) und dem Siebten André Myhrer (+ 0,78) liegen nur gut zwei Zehntel.
Nicht mehr in den Kampf um die Medaillen eingreifen dürfte wohl Ivica Kostelic (eine Sekunde zurück). Der dreifache Goldmedaillengewinner Ted Ligety verliert einen Ski und scheidet aus.
Die Schweizer zerreissen ebenfalls keine grossen Stricke. Markus Vogel verliert zu viel Zeit und hat bereits 2,59 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Der Beckenrieder liegt nach 30 Fahrern (100 Fahrer bestreiten den ersten Durchgang) auf Rang 20. Marc Gini verliert gar über drei Sekunden (22. Zwischenrang).
Mit den Startnummer 40 scheidet Ramon Zenhäusern aus. Reto Schmidiger verliert den Stock kurz nach dem Start und schafft es nicht in die Top 30. Starten darf aber auch er in den zweiten Durchgang (13.30 Uhr live). (ds)
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Beat Feuz trifft Marcel Hirscher nach dessen Slalom-Training.
(Sven Thomann)Wer kann Marcel Hirscher die Goldmedaille streitig machen? Wohl am ehesten der Deutsche Felix Neureuther. «Ich habe immer mehr das Gefühl, dass er trotz des kurz bevorstehenden Slalom-Duells gegen Marcel Hirscher extrem locker drauf ist. Das ist bei ihm keine Selbstverständlichkeit, denn vor zwei Jahren ist er bei der WM in seinem Heimatort Garmisch an den Nerven gescheitert», sagt Kugelblitz Beat Feuz im SonntagsBlick.
Für Hirscher wäre der Sieg nach Gold im Team-Wettkampf und Silber im Riesenslalom die ganz grosse Krönung.
Mit Markus Vogel, Marc Gini, Ramon Zenhäusern und Reto Schmidiger stehen vier Schweizer im Einsatz.
| Marcel Hirscher |
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Hirscher ist aus dem Starthaus raus. Er legt gewaltig los, er sitzt aber zwei Mal hinten. Der Vorsprung schmilzt etwas, jetzt muss Hirscher aufdrehen. Er kämpft in jedem Schwung, das ist auf Messers Schneide. Er stellt um 0,42 Sekunden die neue Bestzeit auf und lässt sich vom Publikum feiern! |
| Marcel Hirscher |
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Der Druck könnte grösser kaum sein: Österreich erwartet Gold von Marcel Hirscher, jetzt geht er als Bester ins Rennen. Zündet er nochmals den Turbo und bringt er den Vorsprung runter? |
| Felix Neureuther |
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Im ersten Tor noch kurz den Rhythmus gesucht, dann dreht der Deutsche auf. Flinker Start, sofort dämpft sich die Freude im Zielraum. Er nimmt sehr viel Risiko. Neureuther greift in den Schnee, hält aber einen Vorsprung vor dem Zielhang. Neureuther ist mit der Bestzeit im Ziel! Er ist um 0,23 Sekunden schneller. |
| Felix Neureuther |
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Der Sieger von Wengen ist die Nummer 2 des Slalomwinters und auch bisher im Rennen. Der Deutsche fährt mit Präzision und Geduld, er liebäugelt mit einer ersten WM-Medaille, jetzt einmal den Teamwettbewerb ausgeschlossen. |
| Mario Matt |
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Sofort ist Matt in seiner bekannten, leicht gebückten Stellung. Wie eine Rackete legt der Österreicher los, liegt vor Myhrer. Die Nerven hat er im Steilhang, jetzt nähert er sich dem Ziel. Durchziehen ist gefragt, die Vertikalen sind gemeistert. Mario Matt ist der neue Leader, holt wieder eine Medaille! Einfach stark! |
| Mario Matt |
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Mit der Startnummer 1 hatte Mario Matt im ersten Lauf noch keine Vergleichsresultate beim Zieleinlauf. Der Routinier zeigte einen starken Auftritt, er hat eine halbe Rückstand auf Hirscher. Wie es sich als Slalomweltmeister anfühlt, weiss er. In den Jahren 2001 und 2007 holte er Gold. |
| Manfred Mölgg |
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Schnelle Schwünge, sehr kurze Kanteneinsätze. Dann der Einfädler, noch vor der ersten Zwischenzeit! |
| Manfred Mölgg |
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Im Riesenslalom stand Manfred Mölgg auf dem Podest, der grosse Medaillendruck ist weg. Der Südtiroler hat jetzt die Chance auf zweites Edelmetall, er kann Vollgas geben. |
| Fritz Dopfer |
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Dopfer fährt rund, das sieht noch nicht nach totalem Risiko aus. Die Vertikale schwingt der Deutsche aus, den Übergang ins steile Gelände packt er und führt bei der zweiten Zwischenzeit. Das ist eine clevere Fahrt! Dopfer fällt ganz unten auf Rang 4 zurück. |
| Fritz Dopfer |
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Er wird besser und besser: Fritz Dopfer. Seine Saison ist ein Steigerungslauf, praktisch jedes Resultat ist besser als jenes zuvor. Zuletzt war er auf Rang 6 im Weltcup, jetzt liegt die Medaille drin. |
| Manfred Pranger |
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Er hat seine Nerven im Griff, zumindest oben. Pranger legt drei Zehntel dazu. Die Linie stimmt im Steilhang, dann der Einfädler! Der nächste Österreicher ist gescheitert. |
| Manfred Pranger |
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Manfred Pranger liegt nur 0,25 Sekunden hinter Bronze, der Routinier aus Österreich wittert seine Chance. Taktieren ist nicht mehr möglich. Vollgas schon im Starthaus von Pranger, er ist höchst motiviert. |
| André Myhrer |
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Zurückhaltung kennt Myhrer nicht, er setzt alles auf eine Karte. Er bleibt zwar seinem Stil der runden Schwünge treu, doch Kostelic war noch besser! Myhrer muss unten jetzt top sein. Der Schwede rutscht, das reicht um 0,07 Sekunden trotzdem! |
| André Myhrer |
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Im Vorfeld ist Andre Myhrer zu den Topfavoriten gezählt worden. Er fährt runder um die Stangen als ein Hirscher oder Neureuther, macht mehr Weg. Kommt der Schwede nochmals heran? |
| Benjamin Raich |
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Raich will es wissen, er probiert aufs Gas zu drücken. Der Stil ist eine Augenweide, er fährt sehr locker. Der Österreicher meistert die Klippen perfekt, zeitlich geht es auf, dann aber der Fehler! Raich bleibt fast stehen, alle Träume sind geplatzt. Es reicht nur zu Rang 8. |
| Benjamin Raich |
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Für Benjamin Raich liegt die Medaille in Reichweite. Er hat vier Zehntel Rückstand auf Bronze, wird jetzt volles Risiko gehen. |
| Alexis Pinturault |
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Pinturault fährt oben viel direkter, holt ein Polster von vier Zehntel raus. Der Franzose drückt mächtig aufs Tempo. Im Steilstück büsst er fast alles wieder ein, viel Glück durch die letzte Vertikale. Um 0,12 Sekunden landet er hinter Kostelic. |
| Alexis Pinturault |
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Alexis Pinturault geht mit der gleichen Ausgangszeit wie Kostelic zuvor ins Rennen. Der Sieger von Val d'Isère hat einen ähnlichen Schwung wie Hirscher, wurde zuletzt von seinen Trainern aber etwas gezügelt. |
| Ivica Kostelic |
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Kostelic kann die Skier nicht wie nötig lösen. Dann schwingt er die Kurven im Steilhang aus, rutscht. Kostelic ist zwar leicht schneller als Byggmark. Taktisch ist die Leistung hervorragend, er geht um sieben Zehntel in Front. Das war genial, wie er am Ende gefahren ist. |
| Ivica Kostelic |
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Ivica Kostelic ist der grosse Taktiker im Feld, es fehlt dem Kroaten aber die Spritzigkeit. Eine Sekunde Rückstand auf Hirscher ist viel. |
| Mattias Hargin |
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Hargin muss kurz den Stock nachfassen, er fährt etwas kontrollierter als Byggmark zuvor. Kurz überdreht bei der Fahrt über die beiden Wellen im Steilhang. Um 0,11 Sekunden wird er Zweiter. |
| Mattias Hargin |
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Auch Mattias Hargin konnte die schwedischen Hoffnungen in der Paradedisziplin nicht erfüllen. Eine Medaille wird in der Heimat vom Quartett erwartet, die Ausgangslage präsentiert sich als schwierig. |
| Jens Byggmark |
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Byggmark zaubert bei der ersten Zwischenzeit, driftet dann eine Haarnadel an. Das war eine heisse Situation beim Schweden, aber er hat die Stelle stark gemeistert. Byggmark ist blitzschnell bei den Wechseln, Bestzeit! |
| Jens Byggmark |
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Mit einzelnen Laufbestzeiten bewies Jens Byggmark in diesem Winter sein Können, der Schwede braucht aber zwei starke Durchgänge. Er liegt 1,43 Sekunden auf Hirscher zurück, das ist eher viel. |
| Markus Larsson |
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Der Routinier fädelt nach der ersten Zwischenzeit ein, ein weiterer Fahrer scheitert an einer der zahlreichen Haarnadeln. |
| Markus Larsson |
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Als Markus Larsson ins Ziel kam, war seine Zeit nicht vielversprechend. Doch die folgende Konkurrenz fuhr durchzogen. Der Schwede wird die Top 10 anvisieren. |
| Jean-Baptiste Grange |
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Blitzsaubere Schwünge oben, das sieht richtig gut aus bei Grange. Jawohl, die Zeit bestätigt diese Aussage. Er lässt die Skier fliegen, dann mit viel Kraft und Akrobatik ein Ausscheiden vermieden. Da steht er fast still, kommt aber auf Rang 3 ins Ziel. |
| Jean-Baptiste Grange |
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Titelverteidiger Jean-Baptiste Grange ist nach seiner Verletzung natürlich noch nicht fähig, wieder um die Medaillen zu fahren. Im ersten Lauf zeigte der Franzose aber, dass er physisch bereits wieder auf der Höhe ist und in absehbarer Zeit zurückkehren wird. |
| Steve Missillier |
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Missillier zaubert in den ersten Stangen, da wurde die Distanz einige Male knapp. Das konnte nicht gut gehen, das Rennen endet für ihn vorzeitig. |
| Steve Missillier |
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Mit oft starken zweiten Läufen hat sich Steve Missillier in der Region der Top 10 des Weltcups etabliert. Folgt auch heute eine Steigerung? |
| Stefano Gross |
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Guter Start für Gross, er ist oben dabei. Glück gehabt, beinahe auf dem Innenski weggerutscht. Jetzt lässt er die Skier gehen, er landet auf Rang 2. |
| Stefano Gross |
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Stefano Gross kämpfte teilweise mit Rücklage, zeigte aber auch schnelle Schwünge. Geht dem Italiener ein Lauf auf, ist er blitzschnell. |
| Mitja Valencic |
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Für Valencic geht es um eine Position in den Top 15, das totale Risiko ist seine Fahrt nicht. Trotzdem holt er zu Beginn des Steilhangs auf. Weil Janyk unten nicht top war, reicht es dem Slowenen zur klaren Bestzeit. |
| Mitja Valencic |
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Drei Ausfälle in Serie haben Mitja Valencic das Selbstvertrauen geraubt. Der Slowene wird wohl ein Resultat und damit verbundene FIS-Punkte anstreben. |
| Michael Janyk |
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Auch Janyk dreht in diesem Lauf auf, er will nach vorne. Der Steilhang ist durchzogen, er sitzt oft hinten. Zeitlich ist er schnell, doch es ist volles Risiko. Janyk bringt den Lauf runter, um acht Hundertstel ist er neuer Leader. |
| Michael Janyk |
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An der WM in Val d'Isère 2009 hatte der Kanadier mit Bronze seinen grossen Auftritt, in diesem Winter ist Michael Janyk lange nicht auf Touren gekommen. Erst jetzt zeigt die Formkurve aufwärts. |
| Patrick Thaler |
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Thaler zeigt einen guten Startabschnitt, jetzt muss Zampa unten zittern. Starker Auftritt im Steilhang, doch dann scheidet er aus! Ausgangs einer Vertikalen ist er zu spät, dann ist er im rausgerutschten Schnee und stürzt. |
| Patrick Thaler |
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Mit seinen 34 Jahren bestreitet Patrick Thaler wohl seine letzte WM. Im Ziel war die Enttäuschung nach Lauf 1 entsprechend gross. Hat er diese in der Pause verarbeiten können? |
| Markus Vogel |
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Vogel gibt Gas in den Vertikalen und Haarnadeln. Er verliert einige Hundertstel oben auf Zampa, der war dort grandios unterwegs. Zwei Mal steht Vogel auf dem Innenski, kann das Polster aber halten. Unten kämpft er um die Bestzeit, es wird um wenige Hundertstel Rang 3. |
| Markus Vogel |
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Der Start von Markus Vogel war noch gut, dann bremste der Nidwaldner immer stärker. Der Schweizer führt die Eidgenossen an, grosse Sprünge nach vorne liegen wegen des grossen Rückstandes wohl kaum drin. |
| Santeri Paloniemi |
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Der junge Finne wirkt engagiert, der erste Teil des Steilhangs war gut. Kann er unten lösen? Da muss wieder aggressiv gefahren werden. Es reicht um 0,14 Sekunden nicht zur Bestzeit für Paloniemi. |
| Santeri Paloniemi |
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Erst 19 Jahre ist Santeri Paloniemi alt, er soll der Nachfolger von Kalle Palander werden. Der junge Finne bestreitet seinen ersten kompletten Weltcupwinter, Bestresultat ist Rang 24. |
| Krystof Kryzl |
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Kryzl drückt auch aufs Tempo, verliert oben nur wenig gegenüber Zampa. Jetzt fährt der Tscheche auch mit Köpfchen, dosiert bei der Einfahrt in den Steilhang. Kann er lösen? Nicht richtig, er fällt auf rang 4 zurück. |
| Krystof Kryzl |
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Krystof Kryzl hat Ondrej Bank als Nummer 1 im tschechischen Team verdrängt und fährt oft in die Regionen von Rang 20 im Weltcup. |
| Stefan Luitz |
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Er ist gross gewachsen, lässt die Hände hängen. Die Handbremse fährt etwas mit, im Ziel gibt es Rang 4. |
| Stefan Luitz |
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Hinter Neureuther und Dopfer ist Stefan Luitz die Nummer 3 im Technikerteam Deutschlands. Der 20-jährige ist im Riesenslalom stärker, hat jetzt aber einen guten ersten Lauf gezeigt. |
| Adam Zampa |
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Zampa beweist sein Potenzial ganz oben, das ist richtig stark. Der Slowake hat jetzt längere Kanteneinsätze im Zielhang, sofort ist der Vorsprung wieder weg. Er lässt es durch die letzten Haarnadeln richtig knallen, Bestzeit für den Youngster. |
| Adam Zampa |
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Für Adam Zampa gab es in Zagreb und Val d'Isère Weltcuppunkte. Der Slowake tastet sich langsam an die Top 30 des Weltcups heran, mit seinen 22 Jahren hat er noch Zeit, den Durchbruch zu schaffen. |
| Marc Gini |
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Gini verliert zwar sein ganzes Polster auf Sasaki, doch er fährt deutlich besser als noch im ersten Lauf. Er wirkt befreit, hat die Handbremse gelöst. Das ist ein guter Lauf, ja es reicht gar zur Bestzeit dank einem starken Zielhang! |
| Marc Gini |
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Marc Gini zeigte einen Sicherheitslauf, nach einigen durchzogenen Auftritten wollte er einmal ins Ziel kommen. Die Trainer bescheinigen ihm die aktuell beste Form der Schweizer Slalomfahrer, doch jetzt muss er aufdrehen. |
| Akira Sasaki |
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Sasaki propiert einfach unten die Skier um die Stangen zu werfen. Er knallt eine super Zeit bis zur ersten Zwischenzeit hin, sitzt aber auch eher hinten. Jetzt korrigiert er die Körperposition, fährt stark. Sasaki zieht das Ding bis unten durch, klare Bestzeit mit 0,87 Sekunden Vorsprung. |
| Akira Sasaki |
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Vor zwei Wochen machte Akira Sasaki einen Abstecher in die USA zu den Rennen in Vail, eine ungewöhnliche WM-Vorbereitung des Japaners. Er holte zuletzt in Wengen und Kitzbühel Weltcuppunkte und deutete an, dass es mit ihm aufwärts geht. |
| Henrik Kristoffersen |
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Rücklage bei Kristoffersen, dann reicht der Platz nicht mehr bis ins nächste Tor. Er landet im Schnee und legt eine Rutschpartie hin. |
| Henrik Kristoffersen |
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Der erst 18-jährige Norweger Henrik Kristoffersen stand in diesem Winter schon drei Mal in den Top 15 des Weltcups. Meist hat er im zweiten Lauf eine starke Aufholjagd gezeigt. |
| Steven Theolier |
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Das Nachwuchstalent aus Frankreich hält sich oben gut, baut den Vorsprung im Mittelteil auf eine halbe Sekunde aus. Theolier fährt sehr zentral stehend über den Skiern, im Ziel gibt es die neue Bestzeit. |
| Steven Theolier |
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Bei Steven Theolier sieht man das vorhandene Potenzial, er soll einst der Nachfolger von Grange und Co. in der Weltcupspitze werden. Der 22-jährige konnte im ersten Lauf die Handbremse nicht richtig lösen. |
| Janez Jazbec |
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Eine halbe Sekunde kriegt der Slowene aufgepackt. Er hat ein starkes Hoch-Tief-Entlasten, holt aber im Mittelteil auf. Dort hatte Haugen einige Rumpler, er gibt einfach Gas. Er klassiert sich um 0,21 Sekunden hinter Haugen. |
| Janez Jazbec |
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Starts im Weltcup von Janez Jazbec sind eine Seltenheit, er wird vor allem im Europacup und bei FIS-Rennen eingesetzt. Der Slowene bestritt noch gestern hier ein FIS-Rennen und beendete dies auf Rang 6. |
| Leif Kristian Haugen |
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Die vielen Haarnadeln brechen oft den Rhythmus, müssen aber mutig durchgezogen werden. Haugen hat keine Probleme, muss aber clever fahren. Der Norweger kämpft im Zielhang, stellt einen ersten Richtwert auf. |
| Leif Kristian Haugen |
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Leif Kristian Haugen, der norwegische Riesenslalom-Spezialist, darf den zweiten WM-Lauf hier in Schladming eröffnen. Er hat während Jahren in den USA studiert und trainiert und ist erst seit wenigen Saisons Mitglied des norwegischen Teams. |
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Die zuerst startenden Fahrer werden natürlich die besten Bedingungen vorfinden, für Hirscher und Co. wird es Rillen haben. Der Kurs ist schwierig gesetzt, es hat viele Tücken und Ausfälle sind garantiert. | |
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Für die Schweizer Marc Gini und Markus Vogel, und später auch Reto Schmidiger, geht es darum, Ränge gut zu machen. Weit nach vorne wird es aufgrund der grossen Rückstände aber nicht mehr reichen. | |
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An der Spitze ist alles relativ eng beisammen, Hirscher führt eine Viertelsekunde vor Neureuther. Die Top 10 liegen innerhalb einer Sekunde, für Spannung ist garantiert. Auch weil die Cracks jetzt alles auf eine Karte setzen müssen, Vollgas ist das Motto für alle. | |
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Mit dem zweiten Lauf geht es um 13.30 Uhr weiter, wir sind dann wieder dabei! | |
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Im Ziel führt Marcel Hirscher, der nach Aussage seines Trainers einfach mal einen Lauf zur Standortbestimmung zeigte. Die Österreicher überzeugten allgemein mit den Rängen 1, 3, 6 und 8. Felix Neureuther befindet sich hinter Hirscher in Lauerstellung, alle Topfahrer haben das Ziel erreicht. | |
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Total stehen 100 Fahrer am Start, die Schweizer Ramon Zenhäusern und Reto Schmidiger gehen mit den Startnummern 40 und 45 ins Rennen. Ihr Ziel muss es sein, sich für die Top 30 zu qualifizieren. Für Vogel und Gini sieht es diesbezüglich gut aus, sie dürften relativ früh im zweiten Lauf starten können. | |
| Steven Theolier |
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Der Franzose hat zwar eine gewisse Leichtigkeit, aber schwingt jeweils stark aus. Grobe Schnitzer sieht man nicht, aber es ist einfach nicht die Dynamik der Topleute - Rang 24. |
| Steven Theolier |
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In Kirchberg hat Steven Theolier kürzlich einen Europacup-Slalom gewonnen. Der Franzose, erst 22 Jahre alt, soll bald in die Fussstapfen eines Jean-Baptiste Grange treten. |
| Leif Kristian Haugen |
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Auch Haugen macht keinen entfesselten Eindruck. Er fährt in der Region der Schweizer, fällt wohl sogar dahinter zurück. Alles ist langsam, die Schwünge weniger dynamisch - Rang 24. |
| Leif Kristian Haugen |
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Er ist der Wikinger des Weltcups: Leif Kristian Haugen. Der Norweger fährt in diesem Winter im Slalom besser als in seiner Paradedisziplin Riesenslalom. |
| Marc Gini |
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Gini ist bekannt für seine vielen Ausfälle, probiert jetzt diese Quote zu korrigieren. Alles wirkt sicher, sehr rund. Zeitlich ist es nicht das Gelbe vom Ei, aber was kann man unter diesen Voraussetzungen erwarten? Er klassiert sich hinter Markus Vogel auf Rang 22. |
| Marc Gini |
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Die Selektionskriterien hat Marc Gini nicht erfüllt, trotzdem lässt ihn Swiss Ski hier starten. Der Schweizer muss den Bonus jetzt bestätigen und beweisen, dass er eigentlich in guter Form ist. |
| Krystof Kryzl |
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Kryzl kämpft anfänglich mit Rücklage, bekommt das Problem aber in den Griff. Erst im Mittelstück verliert er über eine Sekunde, der Tscheche hat gewaltig an Speed rausgenommen - Rang 21. |
| Krystof Kryzl |
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Der Tscheche fährt im Weltcup in den Region zwischen Rang 18 und 25. Wie weit nach vorne es an der WM reichen wird? |
| Alexander Khoroshilov |
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Der Russe kann die Handbremse nicht lösen, auch er will natürlich in erster Linie ein gutes Resultat und träumt nicht von einer Medaille. Der Rückstand wächst aber kontinuierlich an, schliesslich ist für Khoroshilov das Rennen frühzeitig vorbei, auch er hat eingefädelt. |
| Alexander Khoroshilov |
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In Sotschi soll Alexander Khoroshilov für Russland um die Medaillen fahren. Diese Olympischen Spiele kommen für ihn wohl zu früh, aber er hat schon jetzt das Potenzial für die Top 20. |
| David Chodounsky |
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Der US-Amerikaner startet ansprechend, doch über die folgenden Wellen tut sich Chodounsky schwer. Schliesslich ist das Rennen für ihn vorbei, er fädelt in einem Rechtsschwung ein. |
| David Chodounsky |
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Vor einer Woche bestritt David Chodounsky in Lenggries noch ein FIS-Rennen, einen letzten Formtest. Der US-Amerikaner hat sich in diesem Winter etabliert, ist zum regelmässigen Punktefahrer geworden. |
| Michael Janyk |
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Der leicht wilde Stil von Michael Janyk geht zumindest oben nicht perfekt auf. Der Kanadier wirkt sehr spielerisch, beweglich. Aber top ist er nicht mit Rang 18. |
| Michael Janyk |
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Die Formkurve von Michael Janyk zeigt aufwärts. Schwach in die Saison gestartet, hat sich der Kanadier in der Region der Top 15 in Kitzbühel klassiert und seine Auftritte im Teamwettbewerb hier auf der Planai waren stark. |
| Jean-Baptiste Grange |
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Das ist ein Start! Grange ist auf dem Weg zurück, zeigt oben eine bravouröse Leistung! Im Mittelteil fällt der Franzose dann zurück, doch der erste Teil war stark. Grange landet im Ziel auf Rang 14. |
| Jean-Baptiste Grange |
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Als Titelverteidiger steht Jean-Baptiste Grange hier in Schladming am Start. Der Franzose verpasste den Start in den Winter aufgrund einer Verletzung und ist noch nicht wieder der Alte. Eine gewisse Unsicherheit fährt mit. |
| Henrik Kristoffersen |
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Grosse Umwege des jungen Norwegers, er gerät in den hinausgerutschten Schnee. Kristoffersen bezahlt hier Lehrgeld mit Rang 19 und ist das neue Schlusslicht des Rennens. |
| Henrik Kristoffersen |
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Henrik Kristoffersen ist ein Riesentalent aus Norwegen, erst 18 Jahre alt. Zu Hause profitiert er von einer eigenen Trainingspiste, man tut alles für ihn. |
| Markus Vogel |
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Vogel fliegt die Planai nicht gerade hinunter. Der Schweizer wirkt zurückhaltend, auf Sicherheit fahrend. Er wirkt kompakt, doch die Wechsel sind zu langsam. Vogel fährt klar auf Resultat, nicht auf Medaille. Grosser Zeitverlust von 2,59 Sekunden im Ziel, Rang 18. |
| Markus Vogel |
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Im Teamwettbewerb landete Markus Vogel im Schnee, heute soll er die Ziellinie sehen. Der Nidwaldner ist der Leader des Schweizer Slalomteams und beständigster Fahrer. In Madonna di Campiglio gab es Rang 6, zuletzt tat sich der 29-jährige eher schwer. |
| Mitja Valencic |
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Auch Valencic ist oben eine Sekunde zurück, der Slowene ist schon geschlagen. Er fährt natürlich auf Sicherheit, strebt die FIS-Punkte an. Valencic hat aber auch schon überzeugtere Auftritte gezeigt, Rang 16. |
| Mitja Valencic |
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Das Selbstvertrauen von Mitja Valencic ist angekratzt, in den letzten drei Rennen fiel er bereits im ersten Lauf aus. Der Slowene weist Rang 15 als Bestergebnis des Winters auf. |
| Naoki Yuasa |
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Da hat es kurz gerumpelt, es scheint aber kein Einfädler gewesen zu sein. Der Japaner scheidet dann aber definitiv aus, hat in einer Vertikale eingefädelt. Das Rennen ist vorbei. |
| Naoki Yuasa |
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In Madonna di Campiglio packte Naoki Yuasa einen Traumlauf aus und raste aufs Podest. Den Japaner plagen aber Rückenprobleme, in jedem Rennen muss er auf die Zähne beissen. |
| Markus Larsson |
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Larsson startet besser als Missillier zuvor, die Schweden sind bisher nicht auf Touren gekommen. Larsson fährt konstant, einfach mit mehr Druck als die Spitzenleute - Platz 13. |
| Markus Larsson |
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Markus Larsson hat in seiner Karriere zahlreiche Materialwechsel durchgemacht, der Schwede hält sich aber hartnäckig in den Top 20. |
| Steve Missillier |
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Missillier verliert schon auf den ersten Fahrsekunden über eine Sekunde. Der Franzose fährt verhalten, geht nicht das totale Risiko ein. Will ein Fahrer aus seiner Startregion aber ein Wörtchen mitreden, so muss schon in Lauf 1 der Knoten gelöst werden - Rang 13. |
| Steve Missillier |
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Als französischer Meister tritt Steve Missillier hier an, doch er ist eher ein Mann der zweiten Garde. Einzelne Läufe sind top, zwei Mal hat er es bisher noch nicht ins Ziel gebracht. |
| Ted Ligety |
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Weit kommt Ligety nicht. Er verliert nach Rücklage und folgender harter Landung den Innenski, da ist eine Weiterfahrt unmöglich. |
| Ted Ligety |
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Er ist mit drei Mal Gold der Mann dieser WM, egal was er heute für ein Resultat herausfährt. Ted Ligety fühlt sich auf der Planai zu Hause, ein Topresultat mehr würde niemanden überraschen. |
| Alexis Pinturault |
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Der junge Franzose wirkt stylistisch sicher, hält sich zeitlich in der Region von Pranger und Raich zuvor. Die Schwünge sind ruhig, die Lockerheit ist da. Pinturault landet mit dieser Fahrt auf Rang 9, gleichauf mit Ivica Kostelic. |
| Alexis Pinturault |
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Der Sieger von Val d'Isère ist hier in Schladming noch nicht auf Touren gekommen. Alexis Pinturault muss man für einen Medaillenrang aber auf der Rechnung haben, schliesslich erleben wir hier ja auch eine Art französische Weltmeisterschaften mit den überraschenden Medaillengewinnen in der ersten Woche. |
| Stefano Gross |
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Gleich im dritten Tor wird Gross etwas ausgehoben, lässt sich davon aber nicht beeindrucken. Zeitlich ist aber schon vieles verloren, der Italiener ist früh geschlagen. Die Probleme werden nicht weniger, Rang 12 und gewaltiger Ärger über die eigene Leistung beim Fahrer. |
| Stefano Gross |
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Stefano Gross hat die Klasse für die Top 5, doch der Italiener kann sowohl Top wie auch Flop sein. Was packt er heute aus? |
| Manfred Pranger |
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Bekannt wildes Getue am Start von Pranger, an der Aggressivität fehlt es nicht. Pranger startet hervorragend mit nur zwei Zehntel Rückstand, steht einen Moment lange auf der Kante. Das hat Zeit gekostet, aber das Risiko zahlt sich mit Rang 6 aus. |
| Manfred Pranger |
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Für Manfred Pranger ist es noch nicht der grosse Winter. Der Österreicher fährt oft zu hart, heute wird dies auf der eisigen Unterlage aber kaum möglich sein. Sind das also Pranger-Verhältnisse? |
| Benjamin Raich |
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Dynamisch sticht der vierfache Schladming-Sieger in die Tore, das sieht ganz frech aus. Raich ist bei der ersten Zwischenzeit dabei, das ist top. Der Pitztaler ist weiter gut im Rennen, das Publikum freuts. Benni Raich zieht den Lauf durch, auch wenn er unten etwas runder wird - Rang 5. |
| Benjamin Raich |
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Rechtzeitig auf die WM in Schladming ist die Form bei Benjamin Raich zurück. Mit Rang 5 in Kitzbühel lieferte er das Ergebnis, welches ihm den Startplatz gesichert hat. |
| Mattias Hargin |
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Hargin startet ansprechend, der Schwede fährt sicher und ohne Patzer. Der Rückstand wächst zwar an, Rang 8 ist enttäuschend. Warum war der nicht schneller? |
| Mattias Hargin |
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Im Europacup steht Mattias Hargin fast immer auf dem Podest, im Weltcup reichte es in diesem Winter bisher einzig für die Top 10. Er soll nach Myhrer der zweite Trumpf der Schweden sein. |
| Patrick Thaler |
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In jedem Schwung macht Thaler ein Hoch-Tief-Entlasten, lupft die Skier an. Das ist eine uralte Technik, die einfach nicht mehr schnell ist. Er verliert sehr viel Zeit, kann erst unten lösen. Thaler landet auf Platz 9 mit 2,53 Sekunden Rückstand. |
| Patrick Thaler |
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Patrick Thaler hat eine Quote von 50 Prozent, was Ausfälle betrifft. Das ist ungemein hoch, das Podest lag für den Südtiroler in diesem Winter auch noch nicht drin. |
| Jens Byggmark |
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Verhalten gestartet, Byggmark ist schon nach wenigen Fahrsekunden klar zurück. Der Schwede hat Unsauberkeiten in der Fahrt, keine groben Fehler, aber es summiert sich. Im Ziel resultiert Rang 8. |
| Jens Byggmark |
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In Levi stand Jens Byggmark auf dem Podest, zuletzt wollte es aber nicht mehr wie gewünscht. Die Formkurve spricht nicht für den Schweden. |
| Giuliano Razzoli |
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Razzoli wirft kurz die Skier unten durch, der Schwerpunkt passte nicht ganz. Er ist aufrecht im Oberkörper, sitzt hinten. Da hat er die Ideallinie gleich mehrfach verpasst und Umwege gefahren, schliesslich landet der Italiener wegen eines Innenskifehlers im Schnee. |
| Giuliano Razzoli |
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Giuliano Razzoli ist der Olympiasieger im Slalom. Bekundete er anfangs Saison mit vielen Ausfällen Mühe, so hat der Italiener den schnellen Schwung wieder gefunden. |
| Manfred Mölgg |
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Mölgg tanzt nach unten, riskiert und greift schon in den Schnee. Er probiert direkt zu fahren, es geht allerdings nicht immer auf. Mölgg zeigt eine eher wilde Darbietung, korrigiert im Mittelteil aber zwei Zehntel Rückstand! Mölgg reiht sich ganz vorne ein mit Rang 4. |
| Manfred Mölgg |
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Mit Bronze im Riesenslalom hat sich Manfred Mölgg den Medaillentraum schon erfüllt. Der Südtiroler ist im Slalom aber stärker einzuschätzen und kann heute befreit fahren. Was liegt da drin? |
| Ivica Kostelic |
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Kostelic probiert zu riskieren, doch die Kanteneinsätze sind einfach länger. Er kommt weniger rasch auf Tempo, verliert als erster Fahrer über eine Sekunde. Ihm fehlt die Spritzigkeit für ein Topresultat. |
| Ivica Kostelic |
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Ivica Kostelic ist ein Phänomen im Skirennsport. Der Kroate ist nach einer Knieverletzung im Sommer zurück, stand in Wengen und Kitzbühel auf dem Podest. Keiner fährt taktisch so clever wie er. |
| André Myhrer |
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Myhrer kämpft mit Rücklage, hat sich gerade noch durch die Vertikale mogeln können. Der Schwede hat das Problem korrigiert, aber natürlich Zeit verloren. Myhrer landet im Ziel auf Rang 5. |
| André Myhrer |
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Schweden hat erst eine WM-Medaille, Andre Myhrer soll dies heute ändern. Der Skandinavier war anfangs Saison in Levi stark, in Zagreb auch wieder auf dem Podest. |
| Fritz Dopfer |
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Dopfer startet langsam, ist schon oben eine halbe Sekunde zurück. Die Vertikalen fährt er rund, sticht nicht gerade nach unten. Das kostet Dopfer Zeit, Rang 4. |
| Fritz Dopfer |
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Der Aufstieg von Fritz Dopfer im Slalom ist steil, noch vor diesem Winter machte er vor allem im Riesenslalom von sich reden. Er hat sich kontinuierlich gesteigert, Rang 6 ist das Bestergebnis, angefangen hat er mit Platz 22. |
| Felix Neureuther |
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Neureuther kann oben nicht ganz mit Hirscher mithalten, zeigt aber auch keine Schwierigkeiten. Korrigiert kurz etwas Rücklage, holt einige Hundertstel auf. Dann entgeht der Deutsche knapp einem Einfädler, mit 0,28 Sekunden Rückstand wird er Zweiter. |
| Felix Neureuther |
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Der Sieg in Wengen und die zweiten Plätze in Val d'Isère, Madonna di Campiglio und Kitzbühel machen Felix Neureuther zur Nummer 2 des Winters. Der Deutsche stand oft im Schatten von Hirscher, blickt aber auf glänzende Rennen zurück. Er ist der zweite grosse Namen im heutigen Rennen. |
| Marcel Hirscher |
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Die berühmt schnellen Schwünge zeigt Hirscher in den ersten Toren, ist sofort im Rhythmus und wirkt äusserst locker. Er beginnt zeitlich stark. Die Wellen sind top, das sieht perfekt aus. Hirscher baut den Vorsprung aus, Bestzeit mit 0,56 Sekunden Polster ohne das letzte Risiko eingegangen zu sein. |
| Marcel Hirscher |
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Marcel Hirscher hat mit Gold im Teamwettbewerb und Silber im Riesenslalom bei allen Rennstarts hier in Schladming eine Medaille gewonnen. Er ist der Slalomdominator der Saison, er ist der grosse Favorit. Allerdings ist der Druck schon kleiner geworden, trotzdem will der Österreicher wieder Gold. |
| Mario Matt |
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Matt fährt taktisch, schaut nicht in Rücklage zu geraten. Der Österreicher ist im Steilhang, probiert rund zu fahren. Das Publikum tobt unten, Matt zeigt einen sauberen Lauf. Was ist die Zeit wert? |
| Mario Matt |
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Die Karriere von Mario Matt neigt sich langsam dem Ende, der 34-jährige Österreicher gilt aber hier in Schladming nochmals zum Kreis der Anwärter auf eine Medaille. In Adelboden und Zagreb stand der Routinier auf dem Podest, der steile Hang und die eisige Piste entsprechen ihm hier. |
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Die Planai ist ein steiler Slalomhang und im Weltcup ein eigentlicher Klassiker. Die Piste ist nicht mehr ganz so eisig wie zu Beginn der Woche, aber immer noch hart und in gutem Zustand. | |
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Der Himmel über Schladming ist bedeckt, die Sonne scheint nicht. Es flöckelt leicht. Die Temperaturen sind eher hoch, doch die Bedingungen sollten konstant sein. | |
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Ein Quartett ist heute am Start. Markus Vogel ist der Leader dieser Mannschaft, er ist auch der einzige Fahrer, welcher die Selektionskriterien offiziell erfüllt hat. Marc Gini, Reto Schmidiger und Ramon Zenhäusern erhalten die Chance, an der WM starten zu dürfen. Die Erwartung ist simpel: zwei konstant gute Läufe! | |
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Marcel Hirscher hat im Riesenslalom und Teamwettbewerb bewiesen, dass er mit dem grossen Druck hier in Schladming umgehen kann. Er ist der grosse Hoffnungsträger der Österreicher, hat die Sasion bisher dominiert. Felix Neureuther ist dahinter der zweite Topfahrer, der Deutsche fährt konstant aufs Podest. Leute wie Andre Myhrer, Mario Matt oder vielleicht auch Ted Ligety muss man einfach auf der Rechnung haben. | |
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Als Dominator und mehrfacher Saisonsieger ist Marcel Hirscher der Kronfavorit von INTERWETTEN.COM. Dahinter geniesst Felix Neureuther die grössten Chancen, auch Ted Ligety hat man auf der Rechnung. | |
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Herzlich willkommen bei der WM in Schladming zum Slalom der Herren. |
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