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Didier Cuche ist auf dem Höhepunkt angekommen. Der Neuenburger hat in Val dIsère seine verdiente Goldmedaille erhalten.
Erleichterung und vor allem Freude waren Cuche ins Gesicht geschrieben, der Routinier strahlte wie ein Maienkäfer. Die Tränen hielt Cuche aber unter Kontrolle: «Es hat wenig gefehlt, meine Augen waren sicher feucht.»
Immerhin: «Bei der Hymne bekam ich weiche Knie», gestand der frischgebackene Super-G-Weltmeister.
Cuche musste sehr lange auf diesen Titel warten. Sein Ruf als «ewiger Zweiter» war schon beinahe betoniert, an Grossanlässen wollte es einfach nicht klappen für den Neuenburger. Nun ist er mit 34 ½ Jahren der älteste Ski-Weltmeister.
Dominiert Cuche nun sogar die WM? «Dass ich den Super-G dominiert habe, muss nichts heissen», bleibt Didier auf dem Boden. Trotzdem: Für die Abfahrt gehört Cuche einmal mehr zu den ganz grossen Favoriten und auch im Riesenslalom ist Cuche der Sprung aufs Podest zuzutrauen. (sme)