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Jetzt ist klar, welche Schweizer beim WM-Super-G auf Medaillenjagd gehen. Unbestritten war bei den Männern die Nomination von Didier Défago, Didier Cuche und Carlo Janka. Ambrosi Hoffmann stach am Ende Tobias Grünenfelder aus.
Besonders freute sich aber Carlo Janka über die Nomination. Der Bündner hat die Selektionskriterien im Super-G mit seinem 11. Platz in Val Gardena zwar nur zur Hälfte erfüllt. Für Janka sprach aber, dass er in der Superkombination von Val dIsère im Super-G Bestzeit gefahren ist. Somit wird er aller Voraussicht nach im Riesenslalom, dem Super-G und in der Kombination antreten. Auch für die Abfahrt hat der Bündner gute Karten. Nach seinem sensationellen zweiten Platz in Lake Louise spricht alles für den Allrounder.
Tobias Grünenfelder, der einen 10. Platz als Bestresultat aufweist, verpasste die Selektionskriterien nur knapp. In Beaver Creek fehlten ihm nur 5 Hundertstelsekunden zu Platz 15.
Auch bei den Frauen wurden die Nominationen für den Super-G bekanntgegeben. Neben Teamleaderin Fabienne Suter, sind auch Andrea Dettling und Lara Gut gesetzt. Alle drei standen im Super-G in dieser Saison schon auf dem Podium.
Über den vierten Startplatz wird – wenig überraschend – erst nach dem letzten Super-G vor der WM (in Garmisch-Partenkirchen) entschieden. Hoffnungen dürfen sich Monika Dumermuth, Nadja Kamer, Fränzi Aufdenblatten und Nadia Styger machen.
Als Aussenseiterin kann auch Martina Schild noch auf eine Selektion hoffen. Sie kann allerdings in dieser Saison noch keine Platzierung in den Top 15 vorweisen, und erfüllt damit die Selektionskriterien nicht. (pd/sim/raf)
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Carlo Janka darf auch im WM-Super-G Gas geben. (Sven Thomann)