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Kräftig zugelegt: Dani Albrecht hat im Trainingslager auf Mallorca Power und Zuversicht getankt. (RDB/Sven Thomann)
Genau 14 Tage schuftete Albright auf der «Putzfraueninsel» für sein Comeback und hat dabei gigantische Fortschritte erzielt. «Alles, was ich mir für diese zwei Wochen vorgenommen habe, hat funktioniert», berichtet der Kombi-Weltmeister von 2007 zufrieden.
Starker Eindruck
Nachdem er zu Beginn des Trainingscamps noch alleine trainierte, absolvierte er zuletzt schon wieder fast alle Einheiten mit seinen Teamkollegen. Am Freitag war er dreieinhalb Stunden mit Défago, Viletta und Co. auf dem Rennrad unterwegs und hinterliess dabei schon wieder einen sehr starken Eindruck.
Trainer Jörg Roten kam jedenfalls ganz schön ins Schnaufen: «Ich musste schon relativ heftig in die Pedale treten, um Danis Tempo zu halten.» Rund 400 Kilometer hat Albrecht in den beiden Wochen auf dem Rennrad zurückgelegt. Eine beeindruckende Bilanz für einen, der sich noch vor drei Wochen nur mit Mühe auf dem Velo halten konnte.
«Er hat noch nie lange suchen müssen»
Entsprechend optimistisch schauen der Athlet und Trainer in die Zukunft. Jörg Roten: «Die letzten Tage haben ganz klar aufgezeigt, dass auch nach diesem schweren Sturz all die Dinge, die Dani einst so stark gemacht haben, noch da sind. Gewisse Qualitäten liegen halt in einer Schublade, die er manchmal nicht auf Anhieb findet. Aber bis jetzt hat er noch nie lange suchen müssen.»
Auch Danis Handschrift war in einer solchen «Schublade» versteckt. Albrecht: «Ein paar Wochen nachdem ich aus dem Koma erwacht war, schrieb ich meiner Freundin einen Brief. Damals war ich noch der Meinung, dass mir das ganz gut gelungen ist. Doch wenn ich mir diesen Brief heute anschaue, muss ich zugeben, dass ein Kleinkind schöner schreiben kann als ich noch vor ein paar Wochen.»
Mittlerweile schreibt der Fiescher wieder genau so schön wie in seinen allerbesten Tagen. Möge Dani Albrecht noch viele schöne Lebensgeschichten schreiben.