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Wengen - Kombination der Herren
Beginn: 13.01.2017 10:15 Uhr
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Schweizer Ski-Wunder am Lauberhorn Hintermann sensationell vorne, Mann!

Was ist denn am Lauberhorn los? Der Zürcher Niels Hintermann (21) gewinnt sensationell die Kombination! Murisier, Janka und Co. scheitern an den widrigen Bedingungen.

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Das Podest:
1. Niels Hintermann (Sz) 2:26.58
2. Maxence Muzaton (Fr) +0.26
3. Frederic Berthold (Ö) +0.35

Die Schweizer:
1. Hintermann
5. Mani +0.51
7. Murisier +1.18
12. Caviezel +1.93
19. Janka +2.74
28. Barandun +4.13
34. Weber +6.42

Sensation am Lauberhorn! Der 21-Jährige Zürcher Unterländer Niels Hintermann (bisher beste Weltcupplatzierung: 21. in der Chamonix-Abfahrt 2016) fährt in der Abfahrt von Platz 23 nach dem Slalom zuoberst aufs Kombinationspodest. Bitter für Justin Murisier, Leader nach dem Slalom: Die Bedingungen werden mit laufender Dauer der Abfahrt immer schlechter. Murisier hat wie Janka (7. nach dem Slalom), Caviezel (12.) und den Norwegern Kilde (11.) und Jansrud (19.) keine Chance mehr auf einen Spitzenplatz.

So lief das Rennen: Es ist ein Hoffen, Bibbern und Bangen am ersten Lauberhorn-Renntag 2017. Erst müssen wegen des Schmuddelwetters Abfahrt und Slalom in der Kombination getauscht werden, um den Pistenarbeitern mehr Zeit für das Präparieren der verkürzten Abfahrtspiste zu verschaffen. Dann schneits über Mittag stark, sodass unsicher scheint, ob die Kombi-Abfahrt regulär durchgeführt werden kann.

Auf der Piste zeigen die Schweizer dagegen eine grosse Show: Justin Murisier legt im Schneetreiben eine ganz ausgezeichnete Slalom-Leistung hin und schiebt sich vor die beiden starken Franzosen-Techniker Muffat-Jeandet und Pinturault.

Am Nachmittag zeigt sich: Regulär ist das Rennen wohl nicht. Der Schweizer Weltcup-Hinterbänkler Hintermann fährt von Platz 23 zuoberst aufs Siegertreppchen! In seinem Schlepptau schieben sich der Franzose Maxence Muzaton (28.) und Frederic Berthold (Ö, 22.) auf die Plätze 2 und 3. Den Favoriten bleibt auf der immer langsamer werdenden Piste nur das Nachsehen. 

Die Stimmen: «Am Anfang dachte ich, das ist schnell wieder vorbei!», sagt Sensationssieger Hintermann zu SRF über seine Spitzenposition. «Dann war ich plötzlich in den Top 5, Top 10, da wusste ich, es wird ernst.»

Ganz anders die Gefühlslage bei Carlo Janka (19., 7. nach dem Slalom). «Das hat nicht mehr viel mit Sport zu tun», ärgert sich der Bündner über die zweifelhaften Bedingungen.

So gehts weiter: Am Samstag steht der ganz grosse Klassiker am Lauberhorn an – wenn denn das Wetter mitspielt.

Publiziert am 13.01.2017 | Aktualisiert am 18.01.2017
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23 Kommentare
  • Mr  Styrian 13.01.2017
    Da darf objektiv und fair bewertet ja nur halbe Freude aufkommen, fährt der No-Name-Überaschungs-Sieger ja auf Atomic- Ausrüstung aber nicht auf Stöckli, wie soviele Top-Winner ...(...oder auf Head, Fischer...)...
    Warum wohl?
  • H.   Heller aus Zürich
    13.01.2017
    Ich verstehe nicht, weshalb die Organisatoren nicht umdisponiert haben und die Abfahrt auf den Sonntag verschieben. Für Samstag sieht die Prognose sehr schlecht aus, seit Tagen. Die Cracks sind ja in Wengen, da müsste es doch möglich sein, etwas flexibel zu disponieren. Eine Abfahrt kann auch noch um 13 Uhr gestartet werden und für Sonntag sieht es da nicht schlecht aus in Wengen nur noch wenig Schnee und ab ca. 13 Uhr sollte es vorbei sein.
  • Mr  Styrian 13.01.2017
    Liebe Schweizer Fans. Auch Winterfreiluftsport muss fair sein! Es geht dabe um Anerkennung, FIS- Punkte, Preisgeld und Fairness. Oder wieso klappt das beim Skispringen dass Windeiflüsse berücksichtigt weden?
    Die Verantwortlichen wollen den Event einfach durchziehen, koste es was es wolle, grobfahrlässige Gefährdung der Sportler ist sekundär, geht es doch immer nur ums Geld und Prestige.
    Die bisherigen Nachtrennen haben gezeigt was Super-Events sind. Und alle waren super besucht und total fair.
  • Mr  Styrian 13.01.2017
    Überaschender Zufallssieger aus dem Nichts zu sein und die vorprogrammierten Winner auszustechen ist immer etwas Besonderes. Der total unbekannte Überraschungssieger ist ja nicht schuld dass das irreguläre Rennen nicht abgebrochen wurde.
    Unerträglich ist einfach nur die überheblich, impertinente, ja schon fast schon komplexbehaftete Berichterstattung derhisigen Presse.
    Das grenzt schon fast an Verspottung der Nicht-Gewinner! Das gibt es in dieser Art weder in DE, noch in AT, IT, FR, US...
  • Donato  Maurer , via Facebook 13.01.2017
    Es war eine Farce punkt ende aus, kein einziger Fahrer redet von fairen Bedingungen! Natürlich hat Hintermann das toll genutzt, aber Fair war es trotzdem nicht mehr so ab Platz 20 nach dem Slalom! Ist einfach Fakt!
    Überraschungen ja, gibt es immer wieder, aber das ist keine Überraschung mehr wenn 3 Nonames auf dem Podium sind sorry!
    Ich mags allen gönnen, dass hat damit nichts zu tun, aber es waren irreguläre Bedingungen und fertig!
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