Gefeuerter Abplanalp legt kräftig nach «Wegen Pini mussten Ski-Girls am Boden schlafen»

Nachdem Stefan Abplanalp am Montag von Swiss Ski als Abfahrtstrainer freigestellt wurde, redet er schonungslos über die Schwächen von Mauro Pini.

  • Publiziert: 21.02.2012, Aktualisiert: 22.02.2012
  • Von Marcel W. Perren
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Stefan Abplanalp vermisst bei Cheftrainer Pini das nötige Fingerspitzengefühl.

(Patrick B. Kraemer)

Wenige Stunden nach der Entlassung sagte Abplanalp deutsch und deutlich zu BLICK: «Anstatt dass Pini ständig Polizist spielt und kontrolliert, dass seine Trainer nach getaner Arbeit ja kein zweites Feierabendbier trinken, würde er gescheiter seinen organisatorischen Pflichten als Cheftrainer nachkommen.» Der Berner Oberländer liefert mehrere Beispiele, bei denen sein Ex-Vorgesetzter aus dem Tessin angeblich komplett versagt hat.

Nakiska im November 2010: «Vor den Weltcup-Rennen in Lake Louise wollten wir ein Trainingslager in Nakiska absolvieren. Doch als wir um 21.30 im Hotel einchecken wollten, schüttelte die Rezeptionistin den Kopf – Mauro hatte unsere Zimmer erst ab dem nächsten Tag reserviert. Und weil das Hotel total ausgebucht war, drohte meinem Team und mir wegen dem Buchungsfehler des Chefs eine Nacht an der

kanadischen Kälte. Zum Glück hat uns Kanadas Cheftrainer Hugues Ansermoz, pikanterweise Pinis Vorgänger bei Swiss Ski, aus der Patsche geholfen. Er hat dafür gesorgt, dass wir in seinem Quartier auf den Sofas oder auf dem Teppich nächtigen konnten.»

Anmeldung verpasst

Are im Februar 2011: Gemäss Abplanalp ist Pini seinen Pflichten auch vor einem Jahr nicht nachgekommen. «Fränzi Aufdenblatten und Martina Schild mussten damals im Super-G unbedingt Weltcup-Punkte holen, um den A-Kader-Status behalten zu können. Um den Berg und die Kurssetzung kennenzulernen, sollten sie zwei Tage vorher bereits den Super-G der Super-Kombi bestreiten.

Doch kurz vor Ablauf der Meldefrist bemerkte ich, dass Mauro die beiden nicht angemeldet hatte. Wenn ich Fränzi und Martina nicht auf den allerletzten Drücker ins Starterfeld gebracht hätte, wären die beiden vielleicht ohne die für sie überlebenswichtigen Weltcup-Punkte aus Schweden abgereist.»

Schiedsrichter statt Organisator Abplanalps finales Fazit zum Cheftrainer Mauro Pini: «Er ist mehr Schiedsrichter als Organisator. Wenn eine Fahrerin einen Fehler begeht, zieht er sofort die Gelbe Karte. Und verwarnte Stürmer gehen bekanntlich keine Risiken mehr ein. Im Spitzensport muss man aber alles riskieren, um erfolgreich zu sein.»

Kommentare (13)

  • Ari  Deli
    Das ist ja Komik pur! Zuerst der SFV und jetzt Swiss Ski... Absolut amateurhaft, in allen Belangen!
    • 22.02.2012
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  • Zemp  Bertrand
    Ich glaube nicht,dass das so ist frau Sam.Weil Abplanalp besser ist im Skiteam als pini suchte der bei Abplanalp dreck zum schleudern.Es können eben nicht alle damit umgehen,wenn ihre untergebenen besser sind!
    • 22.02.2012
    • 0 Gefällt mir
  • Armand  Weissen
    Da mag nun herauskommen was wolle - Pini Mauro ist der falsche Mann an einem solchen Posten.
    • 22.02.2012
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  • Urs-Werner  Merkli , Baden
    Tut mir leid, ich finde diese Sauferei unsympathisch! In anderen Sportarten geht das auch nicht, im Berufsleben schon gar nicht mehr.
    • 22.02.2012
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  • Susanne  Sam
    Nur schwache Charaktere mit viel eigenem Dreck am Bein, waschen dreckige Wäsche in der Öffentlichkeit Herr Abplanalp! Es wurde wohl Zeit, dass Sie das Feld räumen.
    • 22.02.2012
    • 2 Gefällt mir
    • Christian   Jaggi , Brienz
      Sich gegen solche Vorwürfe zu wehren ist wohl das mindeste was er machen konnte. Ausserdem hat Abplanalp Pini vorher nie öffentlich angegriffen! Deswegen finde ich die Reaktion mehr als in Ordnung!
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Susanne  Sam
      • 2 Gefällt mir
    • Rocco  Martignoni
      Wie viel dreck habe Sie am Stiehl ,Herr Abplanalp hab vollkommen recht. Pini hab solange keine reine Veste der Sol gehen ,ein Tessiner als Cheftrainer die wissen dort nicht wie echte Schnee ausseht.
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Susanne  Sam
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    • Anonym  Anonym , Anonym
      Hab jahrelang mit Pini gearbeitet...alles Quatsch was ihr da schreibt, Pini ist ein Profi mit klarer Linie: Jeder weiss was bei ihm zu leisten hat...
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Susanne  Sam
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    • trüssel  kaspar
      Einen so doofen Kommentar habe ich schon lange nicht mehr
      gelesen. Endlich einer Der der Obrigkeit ans Bein pinkel darf!
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Susanne  Sam
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    • Tony  Graven , Zürich
      Ha ha und was machte der Pini? Macht andere für das Festgelage verantwortlich. Dieser Mann hatte diesbezüglich in Finnland eine sehr traurige Geschichte geschrieben.
      • 22.02.2012
      • als Kommentar auf Susanne  Sam
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