
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Schock für Sandro Viletta. Während des ersten Laufs schlug er die linke Hand an einem Tor an, brach wegen den Schmerzen im Zielraum sogar zusammen! Plötzlich war er nicht mehr ansprechbar und wurde mit einer Bahre weggetragen.
Dennoch biss der Bündner danach auf die Zähne und startete im zweiten Durchgang. Er brachte seinen Lauf ins Ziel, wurde 25.
Zum Sportlichen: Bereits nach dem ersten Lauf des Riesenslaloms in Alta Badia stand fest: Es wird kein Schweizer Tag.
Didier Cuche ging trotz gebrochener Rippe an den Start. Wegen eines Steins verlor der Neuenburger viel Zeit, die er aber mit einem starken zweiten Lauf teilweise wieder aufholen konnte. Am Ende reichte es für den zehnten Platz.
Marc Berthod, im ersten Lauf noch der beste Schweizer (8.), verlor im zweiten Durchgang viel Zeit und fiel am Ende gar noch hinter Cuche, Janka und Zurbriggen zurück.
Carlo Janka musste gar um den Start im zweiten Durchgang zittern, nach zwei Läufen klassierte sich der Obersaxener als 18. Er erklärt seine schlechte Zeit mit dem fehlenden Grip: «Ich habe es schon nach wenigen Toren gemerkt. Dann hast du die Handbremse drin. Wenn ich in den zweiten Lauf komme, muss ich am Material etwas machen.»
Zuoberst auf dem Podest standen zwei entfesselten Italiener. Massimiliano Blardone gewann vor Davide Simoncelli. (keu)