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Val d Isere - Kombination der Damen
Beginn: 16.12.2016 10:30 Uhr
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Frauen-Kombi in Val d'Isère Michelle Gisin erstmals auf Weltcup-Podest!

Die Schweizerinnen überzeugen in der Kombination von Val d'Isère: Michelle Gisin (23) fährt erstmals auf ein Weltcup-Podest. Nur Ilka Stuhec ist schneller. Wendy Holdener wird Vierte. Lara Gut scheidet aus.

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Das Podest:
1. Ilka Stuhec (Slo) 2:40.33
2. Michelle Gisin (Sz) +0.12
3. Sofia Goggia (It) +0.16

Die Schweizerinnen:
2. Michelle Gisin +0.12
4. Wendy Holdener +0.58
7. Denise Feierabend +1.36
20. Priska Nufer +3.46
26. Rahel Kopp +4.94
29. Corinne Suter +5.23

Out: Lara Gut; Nicht unter den Top 30: Joana Hählen.

Michelle Gisin (21. nach der Abfahrt) und Wendy Holdener (29.) zeigen ausgezeichnete Slalom-Läufe, springen Platz um Platz nach vorne. Für Gisin ist es der erste Podestplatz im Weltcup – bestes Karriere-Ergebnis. Holdener verpasst das Podest trotz Slalom-Laufbestzeit hinter der überraschenden Sofia Goggia knapp.

Ganz bitter läufts für Lara Gut: Die Tessinerin fährt in der Abfahrt auf Platz 7, scheidet im Slalom in aussichtsreicher Position aus. Denise Feierabend darf dagegen mit ihrer Leistung zufrieden sein. Platz 7 ist ihre drittbeste Weltcup-Klassierung überhaupt.

Priska Nufer (19. nach der Abfahrt) und Corinne Suter (17.) verlieren im Slalom viel Zeit. Rahel Kopp fährt dagegen noch auf den 26. Rang vor. Joana Hählen (siehe «Der Aufreger») verpasst den Sprung unter die Top 30.

Der Aufreger: Wendy Holdener muss in der Abfahrt um einen Top-30-Platz zittern, als Teamkollegin Joana Hählen mit Startnummer 43 deutlich schneller unterwegs ist als die Innerschweizerin. Da schwingt Hählen kurz vor dem Ziel deutlich sichtbar ab, handelt sich insgesamt noch fast vier Sekunden Rückstand ein. Gabs da im Schweizer Team eine Stallorder? Ja. «Ich habe von Hans Flatscher die Anweisung bekommen, abzubremsen», sagt Hählen zu BLICK. «Wenn Wendy genau 30. wird, muss sie mir danke sagen.» Holdener wird in der Abfahrt dank Hählen und der nachträglich disqualifizierten Tina Weirather gerade noch 29. Ein Beigeschmack bleibt.

So lief das Rennen: Nach der Kombi-Abfahrt führen Ross (USA) und Hütter (Ö) vor Stuhec (Slo). Wendy Holdener landet auf Platz 29, von wo sie ihre Aufholjagd lanciert, bis Gisin sie abfängt. Auch Michaela Kirchgasser (Ö), Rosina Schneeberger (Ö) und Anne-Sophie Barthet (Fra) machen grosse Sprünge nach vorne.

Die Stimmen: «Im Lauf hatte ich ein bisschen Stress, weil es so eng war», sagt Gisin während dem Rennen im «SRF»-Interview. Hat sich gelohnt, die Aufregung. «Ich bin so happy», sagt Gisin danach, als ihr Podestplatz feststeht. «Ich mag es Michelle gönnen, sie ist eine starke Kombi-Fahrerin», sagt Holdener.

 

Lara Gut sagt zu BLICK: «Spass habe ich natürlich nicht. Aber das ist ein Teil des Spiels. Ich habe nicht verlernt, Ski zu fahren.»

So gehts weiter: Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Die Frauen bestreiten am Samstag in Val d'Isère eine Abfahrt, am Sonntag einen Super-G. Und bereits am Dienstag wird in Courchevel ein Riesenslalom ausgetragen.

Publiziert am 16.12.2016 | Aktualisiert am 22.12.2016
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10 Kommentare
  • Renato  Imsand 16.12.2016
    Ups: hoffentlich kein kapitaler Nuller für Lara bei einem Slalom, bei dem kaum jemand ausschied. Gut die Leistung von Holdener, stark und ein Bravo an Gisin! Aber wisst ihr wer einmal mehr eine super Chance verpasst hat und offenbar eine Art "Artenschutz" geniesst?Frau Feierabend. Wenn man denkt, dass sie vom Slalom kommt und von allen Spezialistinnen dies beste Abfahrt fährt und dann die Zeiten analysiert, hätte sie, richtig geraten, gewinnen können. Komisch schreibt niemand darüber. Schade!
  • Susanne  Schmid 16.12.2016
    Gratulation an unsere schweizermädels gute teamleistung und es freut mich das michelle gisin ihren ersten podestplatz geschafft hat...weiter so es macht viel freude euch zu zuschauen...
  • Marco  Saxer aus Hägglingen
    16.12.2016
    Dass es solche Absprachen gibt, ist der absolut unbrauchbare Modus schuld. So wie die Abfahrerinnen gute Startnummern haben, müssen die besten Slalomfahrerinnen auch Anrecht auf die besten Startplätze im zweiten Lauf haben. Dem Schweizer Team kann kein Vorwurf gemacht werden. Für Joana Hählen war es eh eine Trainingsfahrt für die Spezialabfahrt.
  • Tashunka  Blue aus Watt
    16.12.2016
    Zum Glück gibt es noch das Swiss Damenteam, wenigstens einige davon die gut fahren und für gute Resultate besorgt sind.
    Das Herrenteam ist noch immer auf der Verliererstrasse. Wie lange noch?
  • Bünzli  Schorsch aus Buxtehude
    16.12.2016
    Diese Stallorder gibts schon ewig. Aber Hählen hätte es etwas cleverer machen können. Und mit Flatscher wird sie heute wohl noch eine innige Diskussion haben.
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