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Riesch gewinnt die letzte Abfahrt überlegen (Reuters)
Was eine Trainingsbestzeit wert ist, muss gestern auch Fabienne Suter wieder erfahren: Nichts! Nicht einmal einen Podestplatz kann sich die Schwyzerin damit kaufen. In der Probefahrt vom Dienstag noch Schnellste, vergeigts Suter im Rennen auch heute wieder und schafft es zusammen mit Nadia Styger bloss auf Platz sieben.
Noch schwerer tut sich die Super-G-Siegerin von Crans-Montana Dominique Gisin. Das fast fünfzig Sekunden lange Gleiterstück im oberen Teil der nächstjährigen WM-Abfahrt ist nicht ihr Ding. Für mehr als Rang 14. reichts auch mit den anspruchsvollen Kurven im Schlussteil nicht.
Suter, Styger, Gisin – das Schweizer Trio Grande floppt also beim Weltcup-Final. Nur Nadja Kamer zeigt, dass sie viel besser Ski fahren kann, als sie dies bei Olympia in Whistler getan hat. Lediglich neun Hundertstel trennen Kamer vom Podest. «Die habe ich wohl mit einigen kleinen Schnitzern vergeben», sagt sie und freut sich dennoch über ihren vierten Platz.
Lediglich das Trio Grande des internationalen Frauen-Skisports ist heute bei der Garmischer Abfahrt schneller als Kamer. Maria Riesch ist erst die Zweite, die es in der zu Ende gehenden Saison schafft, Überfliegerin Lindsey Vonn einen Abfahrts-Sieg zu stehlen. Und als Dritte lacht Anja Pärson vom Podest. Alle drei fahren die gleiche Ski-Marke – sie feiern ein Head-Fest.